Sweco berät Provinzen und Distrikte in Afghanistan

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Sweco berät Provinzen und Distrikte in Afghanistan

23 Januar 2018
Sweco unterstützt im Rahmen des Regionalen Infrastrukturentwicklungsfonds (Regional Infrastructure Development Fund, RIDF) die Implementierung einer Vielzahl von mittleren Infrastrukturmaßnahmen auf Provinz- und Distriktebene im Nordwesten Afghanistans. Das Programm wird von Deutschland über das BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) und die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) finanziert.

In erster Linie geht es bei dem Projekt um die Beratung und Unterstützung der „Line Departments“ bei der Auswahl, Planung, Ausschreibung, Auftragsvergabe und Bauüberwachung von Infrastrukturmaßnahmen in den Sektoren Straßenbau, Hochwasserschutz, Bewässerung, Bildung (Schulbau) und Energieversorgung. Die Aufgaben übernimmt Sweco federführend in Arbeitsgemeinschaft mit den Beratungsunternehmen GOPA und INTEGRATION. In den letzten 6 Jahren wurden mehr als 90 Machbarkeitsprüfungen erstellt und 34 Maßnahmen erfolgreich abgeschlossen. So konnten unter anderem drei große Flutschutzprojekte in Taloqan, fünf Stadtstraßen in Kunduz und mehrere Bewässerungskanäle in Baghlan und Badakhshan wiederhergestellt werden. Derzeit befinden sich noch 16 weitere Maßnahmen im Bau.

„Unsere Beratungstätigkeit dient dem nachhaltigen Aufbau der Planungs- und Implementierungskapazitäten in den Fachbehörden. Sie umfasst sowohl technische als auch vergaberechtliche Komponenten und dient somit neben der eigentlichen Bereitstellung der Infrastrukturen vor allem auch der Entwicklung der afghanischen Zivilgesellschaft“, so Ina Brandes, Sprecherin der Geschäftsführung der Sweco GmbH.

Die unübersichtliche Sicherheits-Lage in Afghanistan stellt die Mitarbeiter vor Ort vor besondere Herausforderungen. Nicht alle Baustellen sind z. B. problemlos für internationales Personal zugänglich. Um trotzdem eine lückenlose Fortschrittskontrolle zu gewährleisten, wird ein IT-Tool für die Überwachung von Bauvorhaben in unsicheren Gegenden eingesetzt („Remote-Monitoring“).

Das RIDF-Projekt ist im Oktober 2017 gestartet und läuft noch bis Ende September 2020.

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