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Sweco übernimmt Generalplanung für den Windpark Heidmoor

Veröffentlicht am: 08/12/2023

Der Flughafen Hamburg plant, in der Gemeinde Heidmoor im Kreis Segeberg in Schleswig-Holstein einen Windpark mit bis zu sechs Windkraftanlagen zu errichten. Bis zum Jahr 2028 soll der Windpark die rund 100 Flughafengebäude mit grünem Strom versorgen. Die Sweco GmbH wurde als Generalplaner für den gesamte Windpark, die Infrastruktur sowie die Windenergieanlagen beauftragt und wird die Koordination der Gesamtmaßnahme und aller Projektbeteiligten über die gesamte Projektlaufzeit übernehmen.

Zukunftssichere Stromversorgung durch Windkraft

Der Windpark Heidmoor ist ein wesentlicher Bestandteil der Klimastrategie des Hamburg Airports, mit der der Flughafen seine CO2-Emissionen bis 2035 auf null reduzieren möchte. Das ca. 68 Hektar große Grundstück in der Gemeinde Heidmoor ist bereits seit einigen Jahren Eigentum des Flughafens und als sogenanntes Windvorranggebiet ausgewiesen. Es bietet Platz für sechs Windenergieanlagen (WEA). Mit der durch Windkraft erzeugten nachhaltigen und erneuerbaren elektrischen Energie soll der Energiebedarf des Flughafens gedeckt und das Flughafengelände umfassend mit Strom versorgt werden. Zusätzlich bildet das Projekt auch die Grundlage für die zukünftige Erzeugung von Wasserstoff für Fahrzeuge auf dem Flughafengelände.

Windpark als Investition in Nachhaltigkeit und Umweltschutz

„Wir kennen das Projekt gut, da Sweco schon im Vorfeld in die ersten Planungen für den Windpark Heidmoor involviert war. So haben wir bereits im Jahr 2021 eine Machbarkeitsstudie und 2022 eine weitere Machbarkeitsuntersuchung zur Wasserstoffnutzung im Rahmen einer Masterarbeit erstellt. Umso mehr freuen wir uns, die Planung und Realisierung des Windparks Heidmoor nun weiter begleiten zu können und damit einen Beitrag zur Energiewende zu leisten“, sagt Peter Weinem, Projektleiter und Fachreferent für Windkraftanlagen bei Sweco.

Zu Swecos Aufgaben bei dem umfangreichen Projekt gehören neben der Positionierung der Windenergieanlagen auf dem Gelände und der Beratung bei der Auswahl der zu errichtenden Anlagen die Identifikation des Netzanbindepunktes zur Einspeisung des im Windpark erzeugten Stroms und Verhandlungen mit dem öffentlichen Netzbetreiber. Ferner plant Sweco die Elektrotrasse zur Anbindung des Windparks ans Netz und die erforderlichen Zuwegungen und Montageflächen. Auch die Erstellung von Ertragsprognosen und Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen sowie die Begleitung des immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahrens sind Teil von Swecos Leistungen.

Wenn alles nach Plan verläuft, können die Genehmigungsverfahren bis zum Jahr 2025 abgeschlossen werden. Nach einer dreijährigen Bauphase soll der Windpark voraussichtlich 2028 in Betrieb gehen und den ersten grünen Strom für den Flughafen Hamburg liefern können.

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