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23/08/2023

Lesezeit 6min

Gina Borchert

Gina Borchert

Marketing & Kommunikation

„Kamera läuft!“ hieß es in den letzten Wochen im Bremer Sweco-Büro. Hier wurde an zwei Drehtagen ein neues Recruiting-Video gedreht. Wie entsteht so ein Film? Was muss man bei der Planung alles beachten? Und kann ein Filmdreh mit Kindern und Tieren wirklich reibungslos funktionieren? Unsere Kollegin Katrin Zeuschner hat den Dreh begleitet und gibt uns im Interview Einblicke in das Making-of des Films.

Ein Blick hinter die Kulissen eines Filmdrehs

Katrin ZeuschnerLiebe Katrin, schön, dass du uns für ein Interview zur Verfügung stehst. Bitte stell dich doch unseren Leser*innen erst einmal vor.

Gerne. Ich bin seit über 4 ½ Jahren bei Sweco in Bremen beschäftigt. Angefangen habe ich als Referentin für Unternehmenskommunikation, inzwischen leite ich das Team Marketing & Kommunikation, welches sich auf die Standorte Bremen, Frankfurt und Berlin aufteilt. Zuständig sind wir aber natürlich für ganz Sweco Deutschland!

Unser gemeinsames Ziel ist es, das Unternehmen sowie seine Dienstleistungen bestmöglich zu präsentieren und bekannt zu machen. Dabei achten wir sehr genau auf einen einheitlichen Auftritt, um der Marke Sweco „ein Gesicht“ zu geben und unseren Wiedererkennungswert zu steigern.

Du hast gerade für Sweco die Dreharbeiten zu einem neuen Unternehmensfilm beendet. Wie kam es denn zu dem Film?
Wie sicherlich viele Unternehmen in Deutschland, beschäftigt sich auch Sweco täglich mit dem Thema Recruiting und der Talentakquise. Wie machen wir die richtigen Talente auf uns aufmerksam? Wie kriegen wir es hin, dass sie sich für unser Unternehmen interessieren und letzten Endes auch entscheiden? Da kann es – ganz simpel gesagt – nicht schaden, einmal zu zeigen, was man zu bieten hat.

Und so entstand gemeinsam mit meiner Kollegin Corinna Beckmann, Teamleitung Recruiting bei Sweco und anderen Kolleg*innen aus HR die Idee, in einem Film exemplarisch und natürlich auch nur auszugsweise darzustellen, von welchen Benefits und Vorteilen man als Kolleg*in bei Sweco profitieren kann.

Die Idee war also geboren – und dann? Wie ging es weiter?
Genau, die Idee war geboren, ein Projektteam gegründet und so haben wir uns zusammen an die Arbeit gemacht. Wir haben festgelegt, welche unserer vielen Benefits wir zeigen wollen und inwiefern dies filmisch darstellbar wäre. Natürlich musste auch praktisches geklärt werden: die Länge des Filmes, mögliche Drehorte, benötigte Requisiten, etc.

Ich habe dann relativ schnell Kontakt zu einer Agentur für Filmproduktionen aufgenommen – die Bremer Full-Service Agentur Visuelles Marketing, mit denen ich schon oft zusammengearbeitet und erfolgreich Filmprojekte umgesetzt habe.

Als alle Eckpunkte standen, kam der spannendste Punkt der Vorplanung: Was sagt unser Management Team dazu? Wird unsere Idee für gut befunden und dürfen wir über das Budget verfügen? Zum Glück gab es hier sehr schnell den Daumen nach oben!

Gab es professionelle Schauspieler*innen oder wurden die Rollen mit Sweco-Kolleg*innen besetzt?
Sowohl als auch. Die Hauptrolle haben wir mit einem Schauspieler besetzt, aber die vielen kleineren Rollen haben Kolleg*innen aus allen Bereichen übernommen. Das ist ja immer eine spannende Sache, mal bei solch einem Film mitzuspielen. Wobei ich definitiv immer lieber hinter der Kamera bleibe…

Sweco goes Hollywood – Making-of eines Unternehmensfilms

© Marcus Meyer

Gib uns doch mal Einblicke hinter die Kulissen. Wie sieht solch ein Drehtag in der Regel aus?

Vollgepackt! So sieht ein Drehtag meistens aus… 😀

Ich habe im Vorhinein bereits alle Schauspieler*innen zu ihren Szenen gebrieft und sie darüber informiert, wann wir wo drehen werden und mich um die entsprechenden Requisiten gekümmert. Auch die Drehorte selbst haben das Filmteam und ich uns vorher angesehen und genauestens geplant, welche Szene sich wo anbietet.

Der Dreh an sich beginnt dann damit, dass das Filmteam Kameras und Licht für die jeweilige Szene aufbaut. Für all das wird schon gut und gerne mal eine halbe Stunde benötigt, der/die Schauspieler*in kommt also erst dann zum Einsatz, wenn alles steht.

Tja, und dann grüßt sozusagen das Murmeltier: Jede Szene wird viele Male gedreht – nicht immer hat man bereits am Anfang den richtigen Kamerawinkel, manchmal müssen die Schauspieler*innen doch noch anders ausgeleuchtet werden oder irgendjemand hat eine spontane Idee. Auch gibt es oft verschiedenes Kameraequipment, mit dem das Filmteam die Szene drehen möchte, da muss also zwischendrin einmal gewechselt werden. Bei diesem Film kommt sogar eine GoPro-Kamera zum Einsatz, die auf dem Geschirr einer vierbeinigen Protagonistin befestigt wurde!

Gab es besondere Herausforderungen bei der Umsetzung des Films?
Im Grunde lief alles reibungslos. Einzig die wechselhafte Wettervorhersage für unseren Außendreh hat mich während der Organisation ein wenig nervös gemacht. Krankheitsbedingt mussten wir diesen Drehtag sogar einmal verschieben, was aber unser großes Glück war – am ursprünglich geplanten Tag regnete es, aber am Alternativtermin hatten wir strahlenden Sonnenschein!

Außerdem haben wir sowohl Kinder als auch einen Hund im Film – und das, obwohl es doch eine Filmregel gibt, die besagt, dass man nie mit Kindern und Tieren drehen soll, weil das unberechenbar sein kann. Bei uns hat aber letztendlich alles super geklappt und sowohl die Kinder als auch unsere tierische Protagonistin Paula haben prima mitgespielt.

Gab es während der Dreharbeiten besondere Anekdoten oder lustige Ereignisse, die du mit uns teilen möchtest?
Ich vermute, es werden sich alle, die an dem Film mitgewirkt haben, schmunzelnd an unseren engagierten Schauspieler Helge Tramsen erinnern. Helge hat mit vielen Witzen und seiner lockeren Art dafür gesorgt, dass sich wirklich jede/r vor der Kamera wohl gefühlt hat und aufgetaut ist. Das Lachen und die fröhlichen Gesichter, die man im Film sehen wird, sind also definitiv nicht gestellt!

Sweco goes Hollywood – Making-of eines Unternehmensfilms

© Eiko Braatz

Das hört sich nach einem tollen Projekt an! Nun ist der Film abgedreht, was passiert jetzt?

Jetzt liegt das Material gerade bei der Filmagentur, die die einzelnen Szenen schneidet und so aneinandersetzt, dass ein Film entsteht, der die gewünschte Länge hat und die Message rüberbringt, die wir zeigen wollen.

Was erhofft sich Sweco am Ende von diesem Film?
Wir werden den Film ab Herbst über verschiedene Medien als ganzheitliche Marketingkampagne ausspielen, dazu gehören zum Beispiel auch unsere Social-Media-Kanäle. Hier werden wir nicht nur den Film als solches nutzen, sondern auch kürzere Ausschnitte sowie Fotos.

Wir wünschen uns, dass potenzielle Talente dadurch noch besser erkennen können, was wir zu bieten haben: Spannende Projekte, einen abwechslungsreichen Arbeitsalltag und jede Menge tolle Benefits und Vorteile!

Vielen Dank für das Gespräch und die interessanten Einblicke in die vielfältige Welt des Marketings, Katrin. Wir sind schon sehr gespannt auf den fertigen Film!

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