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02/05/2024

Lesezeit 3min

Susanne Tettinger

Susanne Tettinger

Country Project Leader Urban Insight

Der grüne Wandel treibt die rasche Umgestaltung aller Branchen voran und neue, innovative Lösungen prägen die Wirtschaftszweige. Der Industriesektor, der für 25-30 % der globalen CO2-Emissionen verantwortlich ist, spielt dabei mittlerweile eine Schlüsselrolle. Innerhalb eines Jahrzehnts wurde aus dem trägen Industriesektor ein Hauptakteur im Rennen um Netto-Null. Unternehmen und Länder streben danach, den Anschluss nicht zu verlieren.

Saubere Energie: das Netto-Null-Industrie-Gesetz

Verschiedene Faktoren treiben diese Entwicklung voran, darunter höhere Emissionspreise, neue Investitionen und Vorschriften sowie eine gestiegene Nachfrage nach grünen Produkten. Die Nachfrage nach Industriegütern wird in den nächsten 30 Jahren stark zunehmen. Unternehmen stehen daher vor der Herausforderung, diese nachhaltig zu decken.

„Wir brauchen ein regulatorisches Umfeld, das es uns ermöglicht, den Übergang zu sauberer Energie schnell hochzufahren. Das Netto-Null-Industrie-Gesetz wird genau das tun“, sagte Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, bei der Vorstellung des Gesetzes im März 2023.

Technologien und Lösungen für eine fossilfreie Zukunft

Die Dringlichkeit ist groß, birgt aber auch Risiken, insbesondere wenn Entwicklungen zu schnell voranschreiten. Technologische Fortschritte und neue Netto-Null-Technologien wachsen derzeit weltweit in rasendem Tempo. Elektrifizierung, Kreislaufwirtschaft, erneuerbare Energielösungen, Batterien, Wasserstoff, Kohlenstoffabscheidung, Kohlenstoffnutzung und Kohlenstoffspeicherung, Energiespeicherung, Power-to-X, Elektrokraftstoffe, intelligente Fertigung mit Sensoren, vernetzten Maschinen, KI und Datenanalyse… dies sind nur einige der neuen, vielversprechenden Technologien und Lösungen, die uns helfen könnten, eine fossilfreie Zukunft zu erreichen.

Grüner Wandel: klimaneutrale Industrie

„Die Reduzierung von Kohlenstoffemissionen steht im Mittelpunkt des grünen Wandels, aber genau wie beim Herzen wird es ohne den Rest des Körpers nicht funktionieren. Der Übergang muss die Förderung der biologischen Vielfalt und die Stärkung lokaler Gemeinschaften einschließen. Andernfalls wird er weder grün noch gerecht oder überhaupt nicht stattfinden. Also besteht die Herausforderung für die grüner werdenden Industrien darin zu verstehen, dass sie gesellschaftliche Entwickler*innen sind, und sie müssen diese Rolle annehmen. Genau wie Immobilienentwickler*innen, als sie verstanden, dass sie Städte und nicht nur Gebäude entwickeln. Gleiches geschieht jetzt in den Industriesektoren“, sagt Andreas Gyllenhammar, Chief Sustainability Officer bei Sweco.

„Bei der Transformation zu einer grünen und resilienten Industrie in Europa spielt Sweco eine tragende Rolle – so ist z. B. unsere partnerschaftliche und transparente Projektführung beim Rhein-Main-Link richtungsweisend und unterstützt eine effiziente Projektumsetzung, fördert agile Problemlösungen und garantiert die konsequente Verfolgung unserer Ziele“, sagt Ludmilla Wedel, Teamleiterin Projektsteuerung Rhein-Main-Link, Sweco Deutschland.

Swecos 22.000 Expert*innen besitzen das erforderliche Know-how für einen effizienten Übergang. Swecos Urban Insight Bericht „Das Rennen um einen grünen und widerstandsfähigen Industriesektor“ beleuchtet Fortschritte und Herausforderungen der Industrie auf dem Weg zu Netto-Null. Er hebt die führenden technologischen Lösungen hervor und spricht Herausforderungen und Risiken an, die mit dieser wegweisenden Veränderung verbunden sind.

 

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