Städte müssen sich gegen zunehmende Hitzewellen wappnen

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Städte müssen sich gegen zunehmende Hitzewellen wappnen

1 Juli 2020
Das Coronavirus hat ältere Bürger als eine Hochrisikogruppe exponiert, aber ein immer wärmer werdendes Europa stellt eine weitere ernsthafte Bedrohung dar. In Europa sterben mehr Menschen durch Hitzewellen als durch alle anderen Naturkatastrophen zusammen. Wir müssen mehr tun, um uns darauf vorzubereiten und unsere Städte für die Zukunft gut aufzustellen. Zu diesem Ergebnis kommt Swecos neuer Urban Insight-Artikel.

Extreme Hitzeereignisse treten in Zukunft häufiger, länger und intensiver auf. Die Auswirkungen dieser und anderer Klimaveränderungen werden in unseren schnell wachsenden, dicht besiedelten Städten immer spürbarer. Unterdessen werden die Menschen in Europa immer älter. Die Anzahl der über 65-Jährigen nimmt rasant zu, wobei sich die Anzahl der über 80-Jährigen bis 2060 voraussichtlich mehr als verdoppeln wird.

Bevölkerungsgruppen, die schon jetzt stärker gefährdet sind, wie z. B. ältere oder sehr junge Menschen, zahlen in der Regel den höchsten Preis. Deshalb müssen wir in unseren Städten jetzt die notwendigen Maßnahmen ergreifen, um die Schwächsten zu schützen.

„Es ist wahrscheinlich, dass globale Pandemien in Zukunft häufiger auftreten werden. In diesen Zeiten brauchen wir das gleiche, was wir auch in Hitzeperioden benötigen. Wir sollten Zugang zu weitläufigen Grünflächen und Gewässern in der Nähe unserer Wohnungen haben, an denen wir sicher spazieren gehen, spielen, laufen, Radfahren und Sport machen können: Orte, an denen wir Abstand halten und gleichzeitig etwas Gutes für unsere psychische und physische Gesundheit tun können“, sagt Enrico Moens, Senior Expert Climate Change Adaptation bei Sweco in den Niederlanden.

Heutzutage sind immer mehr Technologien verfügbar, um extreme Hitzewellen besser zu managen. Passivhäuser und eine dynamische Wärmeregulierung durch Verschattung der Gebäudehülle, aber auch soziale Lösungen wie Verhaltensänderungen und der Aufbau effektiver Kommunikationsnetze sind entscheidend.

"Resilienz aufbauen: Jung sein und alt werden in einem immer heißeren Europa" ist der dritte unserer Urban Insight-Artikel zum Thema Klimaschutz, in dem Swecos Expert*innen Daten, Fakten und wissenschaftliche Erkenntnisse zur Planung und Umsetzung sicherer und widerstandsfähiger urbaner Lebensräume beleuchten. Den vollständigen Artikel in englischer Sprache finden Sie hier, eine deutsche Kurzfassung hier.

Ansprechpartner

Stephan Landau
Ressortleiter Stadtplanung & Regionalentwicklung
+49 421 2032-764
R-Znvy fraqra

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