Sweco erhält Zuschlag für die Planung des neuen KRH Klinikums Robert Koch Gehrden

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Sweco erhält Zuschlag für die Planung des neuen KRH Klinikums Robert Koch Gehrden

8 Juli 2019
In einem europaweiten Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb setzten sich Swecos Architekten mit ihrem Entwurf für den Neubau des KRH Klinikums Robert Koch Gehrden durch. Damit erhält die im Südwesten der Region Hannover gelegene Stadt ein hochmodernes Krankenhaus, das eine bestmögliche medizinische Versorgung bieten wird. Während des Auswahlverfahrens wurde ein besonderes Augenmerk auf Energieeffizienz und Nachhaltigkeit gelegt und auch die Umsetzung der Erkenntnisse der „Heilenden Architektur“ berücksichtigt. Swecos Architekten übernehmen die Objektplanung in allen Leistungsphasen.

Der Kern des KRH Klinikum Robert Koch Gehrden liegt am Gehrdener Berg im Süden der Stadt und entstand Anfang der Sechziger Jahre. Bereits 2015 wurde ein Teilneubau fertiggestellt und in Betrieb genommen, der die vorhandenen Strukturen bereits entlastet. Diese begonnene Modernisierungsmaßnahme soll jetzt zu einem tragfähigen und langfristigen Abschluss gebracht werden. Der Neubau von 2015 bildete die Basis für den von Sweco vorgelegten Entwurf. Die Baumaßnahme gleicht einer Operation am schlagenden Herzen: Der neue Gebäudekomplex entsteht neben dem vorhandenen Teilneubau, ohne dabei den laufenden Betrieb im Klinikum einschränken zu müssen. Der Bestand wird dann erst im Nachhinein abgerissen.

Der neue Krankenhauskomplex soll in direktem Anschluss an den bereits vorhandenen Neubau errichtet werden. Das Raumprogramm mit einer vorgegebenen Nutzfläche von ca. 17.000 Quadratmetern umfasst Pflegestationen mit 285 Betten, eine OP-Abteilung, Linksherzkathetermessplätze, eine Endoskopie- und Sonographieabteilung, eine Entbindungsstation, einen Magnetresonanztomographen sowie ein elektives Aufnahme- und Untersuchungszentrum. „Swecos Entwurf setzt das umfangreiche Raum- und Funktionsprogramm überzeugend um, reagiert auf die hohen Flexibilitätsanforderungen und wird gleichzeitig den hohen gestalterischen Ansprüchen an eine genesungsunterstützende Architektur gerecht“, erklärt Jörn Golde, Ressortleiter bei Sweco. Die großen begrünten Innenhöfe, Tageslicht in allen Bereichen sowie eine zeitgemäße Innenraumgestaltung sorgen für eine helle und freundliche Atmosphäre. Zusätzlich werden die Erschließung und die infrastrukturelle Anbindung des Geländes deutlich verbessert.

Zukunftsweisende Planung: Mithilfe von „Building Information Modeling“ (BIM) wird das interdisziplinäre Planungsteam unter der Führung von Sweco Architekten die gesamten Gebäude einschließlich aller wichtigen Bauwerksdaten als virtuelles Modell erfassen – damit stehen alle relevanten Daten kontinuierlich zur Verfügung. Das optimiert nicht nur den Informationsaustausch im Generalplanerteam, sondern ermöglicht auch nach der Fertigstellung eine kontinuierliche Aufbereitung und Aktualisierung der Gebäudedaten.

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