Richtfest Zentrallabor der München Klinik in Neuperlach

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Richtfest Zentrallabor der München Klinik in Neuperlach

2 Dezember 2019
Im Münchner Stadtteil Neuperlach wurde am Freitag, den 29. November, die Fertigstellung des Rohbaus des neuen Zentrallabors der München Klinik mit dem traditionellen Richtfest gefeiert. Sweco Architects begleiten als Generalplaner Planung und Bau des neuen Zentrallabors in allen Leistungsphasen und Planungsdisziplinen.

Bisher verteilte sich die Labordiagnostik, die vom einfachen Blutbild bis hin zur Diagnostik auf Molekularebene reicht, auf mehrere Standorte innerhalb Münchens. Im Zuge einer umfangreichen Umplanung der Betriebsorganisation entsteht nun ein neues, hochmodernes Zentrallabor am Standort Neuperlach, das Patientinnen und Patienten eine bestmögliche labormedizinische Versorgung bieten wird. Die Labore an den weiteren Klinikstandorten bleiben als Notfalllabore erhalten.

Das Grundstück befindet sich auf dem Klinikgelände der kommunalen München Klinik. Das Zentrallabor ist als eigenständiger schlichter Gebäuderiegel konzipiert und wird mit der bestehenden Klinik lediglich über einen Mediengang verbunden. Labor-, Büro- und Aufenthaltsflächen finden sich jeweils an den Außenfassaden des dreigeschossigen Baukörpers. Im zentralen Kern werden insbesondere die Räume der Ver- und Entsorgung geplant. Über alle drei Etagen wird ein miteinander verbundenes Flursystem aus vier Hauptfluren ausgebildet, was eine optimale Erschließung ermöglicht.

„Neben der effizienten Raumnutzung und der Ausstattung mit hochmoderner Technik stellte sich die besondere Herausforderung, das Laborgebäude so zu errichten, dass es möglichst flexibel genutzt werden kann. Eine flexible Rasterkonstruktion sowie Innenwände aus Gipskarton ermöglichen die schnelle Umstrukturierung und Nutzungsänderung der Räumlichkeiten“, erläutert Claudia Specht, Architektin bei der Sweco GmbH, das Raumkonzept.

Die Funktionen des Gebäudes sind in der Gestaltung ablesbar: Die beiden Laboretagen werden als massiver Körper mit Fensterbändern geplant, während das Erdgeschoss mit Technik und Büronutzung als Sockelzone in dunklerer Farbgebung und mit bodentiefen Einzelfenstern gestaltet wird. Die Brüstungshöhen der Fensterbänder sind so gewählt, dass hier gut belichtete Steharbeitsplätze angeordnet werden können. Zusätzlich gestalterisch betont wird der Bereich um den Haupteingang. Hier entsteht ein freistehendes Vordach, unter dem das Fahrzeug zur Probenanlieferung parken kann.

Die bauliche Fertigstellung ist für Ende 2020, die Inbetriebnahme des neuen Zentrallabors für das Folgejahr geplant.

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