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Charité Cross Over, Berlin

Bauherr

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen Berlin

Fachbereich

Architektur, Gebäudeplanung, Generalplanung

Standort

Virchowweg, 10117 Berlin

Projektdauer

2008 – 2013

Nutzfläche

13.700 qm

Neubau einer Vorklinik und eines Forschungszentrums für Neuro- und Immunwissenschaften

­­Eingebettet in den städtebaulichen Kontext der umgebenden Bebauung aus dem 19. Jahrhundert, entstand am traditionellen Wissenschafts­standort der Charité im Zentrum Berlins der Neubau für Vorklinik und Forschungszentrum. Ein dreiflügeliger Hauptbaukörper mit vier Geschos­sen und ein aufgesetzter L-förmiger Körper als Staffelgeschoss bilden die skulpturale Bauform und stellen ein gut sichtbares Symbol für die For­schung dar.

Das neue Bauwerk korrespondiert in Höhe und Kubatur mit dem benach­barten Laborgebäude der Max-Planck-Gesellschaft. Durch die Anordnung der beiden Bauten zueinander entsteht dazwischenliegend ein groß­zügi­ger, begrünter Freiraum. Dieser Platz dehnt sich bis zur Klinik für Innere Medizin aus und fasst die städtebaulich bisher nicht definierte Fläche. Es ergeben sich von hier aus Sichtbeziehungen in die denkmalgeschützte Klinik­anlage.

Charité Cross Over, Berlin

Durch die Verzahnung von Vorklinik, Forschungszentrum und Lehrbereich werden Synergieeffekte genutzt und Kommunikation und Begegnung zwi­schen diesen Bereichen gefördert. Die Laboreinheiten, nach Instituten auf­­geteilt und in den drei Flügeln des Baukörpers verteilt, bieten Raum für die Forschung. In der großzügigen, zentralen Halle ist die Möglichkeit zum formellen und informellen wissenschaftlichen Dialog gegeben. Hier öffnet sich die Fassade im Bereich des Staffelgeschosses zum großflächig ver­glasten „Fenster der Wissenschaft“.

Fotos: © Werner Huthmacher

Charité Cross Over, Berlin
Charité Cross Over, Berlin
Charité Cross Over, Berlin
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