Grundsanierung und Instandsetzung
Freie Universität Berlin, Institut für Chemie
Das Institut für Chemie der Freien Universität Berlin war bisher in einem Gebäudekomplex aus den 1960er bzw. 1970er Jahren untergebracht. Infolge veralteter Bausubstanz, Gebäudetechnik und Schadstoffbelastung sowie aufgrund eines hohen Energieverbrauchs war dieser stark sanierungsbedürftig. Im Zuge der Baumaßnahmen wird das Bestandsgebäude vollständig bis auf die Rohbaukonstruktion entkernt. Die Maßnahmen der Grundsanierung werden bei laufendem Betrieb der FU Berlin durchgeführt, was eine große logistische Herausforderung bedeutet.

Fakten zum Projekt
Auftraggeber
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen Berlin
Ort
Takustr. 3, 14195 Berlin
Projektzeitraum
2019 – vsl. 2030
Fachbereiche
Fotograf
Thorsten Eichhorst – T&T Photography
Bruttogeschossfläche:
31.800 m²
Nutzfläche:
13.800 m²
Neue Fassadengestaltung
Neue Fassadengestaltung
Die gesamte Bestandsfassade des Chemiegebäudes wird zurückgebaut und durch eine neue Fassade ersetzt, die aus geschosshohen Elementen mit starker Reliefierung besteht. In Anlehnung an den hellen Farbausdruck der Bestandsfassaden wird die neue Fassade ebenfalls in hellen Farbtönen gestaltet. So bleibt der städtebauliche Bezug zu den Nachbargebäuden und die sanfte Einbindung in die Umgebung erhalten.

Bestandserhalt und Materialrecycling prägen das nachhaltige Sanierungskonzept des Instituts für Chemie
Alle Maßnahmen im Überblick
- Labore für Organische und Anorganische Chemie
- Didaktik, NatLAB
- Core facilities (Großgeräte), Nachtlabore
- Glasbläserwerkstatt
- Büroräume
- großer Schulungs- und Praktikumsbereich
- Hörsaal, Seminarräume







