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Medizi­ni­sche Fakul­tät der Universität Leipzig

Bauherr

SIB Sächsisches Immobilien und Baumanagement, NL Leipzig II

Fachbereich

Architektur

Standort

Stephanstr. 11, 04103 Leipzig

Projektdauer

2005-2014

Nutzfläche

13.200 m²

Unsere Leistungen

Objektplanung Gebäude und Innenräume, Lph. 2 – 8

Erweiterungs­neubau und Sanie­rung des denkmal­geschützten Gebäudes zu einem zentralen Forschungs­­institut

Die Organisation und Bearbeitung von Forschungs­aufgaben an der Medizini­schen Fakultät in Leipzig wurde durch eine Zer­split­terung der einzelnen Standorte der Kliniken und Institute erschwert. Durch das Fehlen zentraler Forschungs- und Verfügungs­flächen wurde die wissen­schaft­liche Arbeit in erheblichem Umfang beein­trächtigt. Ein Teil des heutigen Gebäude­komplexes wurde 1892 errichtet, 1931 umgebaut und im Bauhausstil zu einem geschlos­senen Carreé erweitert. Während des Zweiten Welt­kriegs wurde die Anlage schwer beschädigt. Nach ersten Notmaß­nahmen folgte der teilweise Wieder­aufbau in den Jahren 1960/61.

Im Rahmen unserer Planung wurde das komplette Bestands­gebäude umgebaut und saniert. Die zum Teil unter Denkmal­schutz stehende ehemalige Derma­tologie wurde als Zentrales Forschungsgebäude mit umfang­reichen Labor­systemen, Tierhaltung, Rechen­zentrum und zwei Pflege­stationen umgebaut. Die marode Hofspange des Ritterbaus musste abgebrochen und durch einen Neubau mit höherer Raumtiefe ersetzt werden.

Der neue Baukörper, der das bestehende Gebäude im Innenhof­bereich ergänzt, schafft Raum für hoch­installierte Forschungsflächen. Die gesamte Forschungs­­tätigkeit der Medizinischen Fakultät, der Forschungs­projekte der Kliniken sowie die der einzelnen Institute wurde somit räumlich zentriert miteinander vernetzt. Gleichzeitig bleibt die Flächen­einteilung und -vergabe flexibel.

Weiterhin wurden die dachseitigen Schwestern­wohnungen durch Voll­geschosse ersetzt und ein neuer Haupteingang zur Liebigstraße orientiert. In Anlehnung an die Verblender der Vorgängerbauten erhielt die neue Geschoss­ebene eine Fassade aus zeit­gemäßen Keramik­platten. Die bau­zeitlichen Farben der Fenster wurden rekonstruiert und das historische Sächsische Grün entwickelte sich zur Leitfarbe der Innenraumgestaltung. Im Ergebnis präsentiert sich ein harmonisches Ensemble aus drei eigen­ständigen Bauwerken, die weiterhin ausdrucksstarke Zeugen ihrer jewei­ligen Zeit bleiben.

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