Innovative Grundwassersanierung

Optimierung einer Grundwassersanierungsmaßnahme durch die Anwendung innovativer Sanierungstechnologien

Fakten

Auftraggeber:
Privates Unternehmen im norddeutschen Raum

Projektdauer:
2007 - 2010

Projekt

Auf dem Gelände eines Betriebes, welcher seit den 60er Jahren chemische Produkte herstellt, wird seit Anfang der 90er Jahre eine hydraulische Sicherung des mit BTEX verunreinigten Grundwasserleiters mittels „pump & treat“ betrieben. Zur Sanierung werden zehn Förderbrunnen betrieben. Die in den vergangenen Jahren gewonnenen Daten zeigten, dass die laufende Maßnahme in absehbarer Zeit nicht abgeschlossen werden kann.

Zur Optimierung der Maßnahme wurden neue Brunnen und Messstellen errichtet und der Förderbetrieb umgestellt. Zusätzlich wurden im Rahmen einer Variantenstudie ein innovatives Sanierungsverfahren (InSitu Chem. Oxidation, ISCO) ausgewählt und ein Konzept für die Umsetzung des Verfahrens in einem Pilotversuch ausgearbeitet.
In einem Testfeld wurde das Oxidationsmittel Natriumperoxodisulfat in den Grundwasserleiter injiziert. Die Schadstoffabnahme bestätigte, dass das ISCO-Verfahren zur Beschleunigung und Optimierung der bestehenden Sanierung eingesetzt werden kann.

Zur Überprüfung der technischen Anwendung des Verfahrens ist im Rahmen eines Großversuchs eine Injektion mittels horizontaler Filterstränge unter einer Produktionshalle geplant.

Leistungen

  • Begleitung der laufenden hydraulischen Sanierungsmaßnahme
  • Optimierung des Sanierungsbetriebs (Betriebsführung) und des Monitorings
  • Erarbeitung eines Variantenvergleichs
  • Durchführung eines Feldversuchs

weitere daten

  • Grundwasserentnahme von ca. 30.000 m3/a
  • InSitu Chem. Oxidation mittels Natriumperoxodisulfat