Frankenschnellweg

Frankenschnellweg - Verbesserung der Lebensqualität in der Stadt

Daten

Auftraggeber:
Stadt Nürnberg – SÖR Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg

Projekt

Der sogenannte Frankenschnellweg (FSW) verbindet das Zentrum der Stadt Nürnberg mit dem nördlichen Abschnitt der Autobahn A73, der Südwesttangente, dem Nürnberger Hafen und den angrenzenden Stadtteilen. Er ist Teil der Kreisstraße N4 und hat eine wesentliche Verteiler- und Erschließungsfunktion für das Stadtgebiet Nürnberg. Die Effizienz des bestehenden Frankenschnellweges entspricht nicht mehr dem heutigen Verkehrsaufkommen. An Kreuzungen kommt es regelmäßig zu Verkehrsstaus, die zu Verkehrsverzögerungen auf das nachgeordnete Straßennetz und den benachbarten Wohngebieten führen. Ziel der Erweiterung ist es, die Effizienz des Frankenschnellwegs für das heutige und künftige Verkehrsaufkommen zu gewährleisten und benachbarte Wohngebiete zu entlasten.

Der Frankenschnellweg ist in eine unterirdische und in eine oberirdische Ebene unterteilt. Die unterirdische Ebene umfasst den Bau eines 1810 m langen Straßentunnels mit 2 Fahrstreifen in jeder Richtung in offener Bauweise (1380 m) und 2 baulich getrennte Rohre in bergmännischer Bauweise (430 m). Während der gesamten Bauzeit des Tunnels bleibt der Verkehr erhalten. Dies führt zu zahlreichen Verkehrsphasen mit mehrmaligem Umlegen der bauzeitlichen Verkehrsführung und abschnittsweiser Herstellung des Bauwerkes. Das Projekt wird nach der BIM-Methode geplant - von der Variantenanalyse bis zur Leistungsbeschreibung.

Frankenschnellweg