Ausbau des Dortmund-Ems-Kanals

Ausbau des Dortmund-Ems-Kanals

Fakten

Auftraggeber:
Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Wasserstraßen-Neubauamt Datteln

Bauvolumen:
ca. 450 Mio. €

Projektdauer:
seit 2009

Projekt

Die Schleppzugschleusen Bevergern, Rodde, Venhaus, Hesselte und Gleesen des Dortmund-Ems-Kanals (DEK) sind über 90 Jahre alt und müssen ersetzt werden.

Zunächst wurde der Neubau der Schleusen Bevergern, Venhaus und Gleesen in Kombination mit der Anpassung der Haltungen Rodde und Gleesen untersucht. Aufgrund der Grundwasser- und geologischen Verhältnisse ergab sich die Einschätzung, dass insbesondere Haltungsabsenkungen technisch schwierig, öffentlich-rechtlich risikobehaftet und mit hohen Investitionskosten verbunden sind.

Es fiel die Entscheidung, alle fünf Schleusen durch einen Neubau zu ersetzen. Neben den Schleusenbauwerken einschließlich aller Verschlüsse, Antriebe, Steuerung, Spannungsversorgung, Betriebsgebäude etc. sind auch die Vorhäfen, Schleusenbrücken sowie Verkehrsanlagen Gegenstand des Planungsauftrags.

Im Rahmen des Konzeptes für die Wasserbewirtschaftung der Kanalstrecke wird die Notwendigkeit von Sparbecken an den Schleusenstandorten Bevergern und Gleesen untersucht. Des Weiteren sind SiGe-Pläne, Gefahrenanalysen, Betriebsanleitungen, Konzepte für Brand-, Blitz-, Überspannungs- und Einbruchschutz sowie 3D-Simulationsprogramme aufzustellen.

Leistungen

(in Ingenieurgemeinschaft „DEK Nord - Schleusen“ mit grbv Ingenieure im Bauwesen GmbH & Co. KG, Lahmeyer Hydroprojekt GmbH sowie IRS Stahlwasserbau Consulting AG, Federführung: Sweco GmbH)

  • Objektplanung Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen Lph. 1 - 7
  • Tragwerksplanung Lph. 1 - 6
  • Planung der Technischen Ausrüstung Lph. 1 - 6
  • Bodenmanagementkonzept
  • SiGeKo-Planungen
  • Gefahrenanalyse
  • 3D-Simulationsprogramnn

Daten

  • Nutzlänge: 140 m
  • Kammerbreite: 12,50 m
  • Drempeltiefe: 4,00 m
  • Hubhöhe:    3,38 m - 8,1 m

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