Bauliche Sicherung der Schleuse Hausen

Bauliche Sicherung der Schleuse Hausen

Fakten

Auftraggeber:
Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Wasserstraßen-Neubauamt Aschaffenburg

Bauvolumen:
ca. 2,9 Mio. €

Projektdauer:
2010 - 2013

Projekt

Die Schleuse Hausen befindet sich am Main-Donau-Kanal (MDK) am MDK-km 32,90 zwischen den Schleusen Forchheim und Erlangen und wurde 1967 fertig gestellt. Drei Bauteilbereiche an der östlichen Kammerwand wurden wegen beobachteter Schäden und durchgeführter Nachrechnungen durch die Bundesanstalt für Wasserbau (BAW) als stark sicherheitsgefährdet eingestuft, sodass zur langfristigen Gewährleistung der Stand- und Gebrauchssicherheit Sanierungsmaßnahmen erforderlich wurden.

Bauteil 1: Stiel zwischen Längslauf und Leerschuss, Schubbewehrungsverstärkung durch nachträglich eingebohrte und vorgespannte Einstabanker.

Bauteil 2: Stahlbetonfertigteile Drainagekanal, Querschnittsverstärkung durch Spritzbetonvorsatzschale.

Bauteil 3: Kammerwand Drainagegangbereich, Schubbewehrungsverstärkung durch Vernadelung mit nachträglich eingebohrter Bewehrung.

Die Maßnahmen an Bauteil 1 erfolgten in bauzeitlich trocken gelegten Kanälen. Hierfür wurde im Vorfeld der Maßnahme der Grundlaufzulauf aus dem östlichen Längslauf während einer Schifffahrtssperre abgeschottet.

Leistungen

  • Objektplanung Lph. 2, 3 und 5 - 7
  • Tragwerksplanung Lph. 2 - 5
  • Technische Ausrüstung Lph. 1 - 3 und 6