Transport revolution

„Transport revolution – the future of accessible public transport in urban areas”

Fahrverbote, Verkehrschaos, Parkplatzmangel – um in europäischen Städten auch in Zukunft mobil zu bleiben, sind neue Verkehrslösungen gefragt. Das eigene Auto war lange das wichtigste Fortbewegungsmittel in Europas Städten. Neben Digitalisierung und Automatisierung können auch neue Elektrofahrzeuge die Art und Weise, wie wir uns in Städten fortbewegen, grundlegend verändern und die Vorherrschaft des Autos in Frage stellen.

Im Urban Insight Artikel „Transport revolution – the future of accessible public transport in urban areas” untersuchen die Autoren Sara Polle und Helge Gidske Naper von Sweco in Norwegen, mit welchen neuen Mobilitätslösungen der ÖPNV für Bürgerinnen und Bürger attraktiver werden kann. Dazu gehören Mitfahrgelegenheiten, Elektro-Fahrräder oder selbstfahrende Fahrzeuge. Aber auch das Thema „multimodale Mobilität“ wird immer wichtiger. Dabei werden verschiedene Verkehrsmittel miteinander kombiniert. So kann eine Strecke beispielweise erst mit dem Leihfahrrad, dann mit der S-Bahn und abschließend noch mit dem Car-Sharing-Auto zurückgelegt werden. Wichtig ist hierbei eine gute Vernetzung der verschiedenen Fortbewegungsmittel. Die meisten Städte, die sich auf multimodale Mobilität fokussieren, haben ein gut entwickeltes öffentliches Verkehrsnetz, und bieten Bike-Sharing, Mitfahrgelegenheiten und Ähnliches als Ergänzung zum ÖPNV an.

Ein weiteres Konzept ist „MaaS“ (Mobility as a Service). Hier werden öffentliche und private Verkehrsangebote in nur einem System, z. B. einer App, vereint. Buchung, Abrechnung und Bezahlung erfolgt über eine Anwendung, auch wenn unterschiedliche Anbieter und Verkehrsmittel gewählt werden. Das erleichtert die Nutzung und macht es einfacher, auf nachhaltige Verkehrsangebote umzusteigen.


Den vollständigen Artikel in englischer Sprache finden Sie hier.


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