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Regionalmanagement

Gesellschaftlicher, klimatischer und wirtschaftlicher Wandel sowie die zunehmende Globalisierung stellen die ländlichen Regionen vor neue Herausforderungen. Ein Instrument, um ländliche Regionen zukunftsfähig aufzustellen, ist das Regionalmanagement. Im Regionalmanagement unterstützt Sweco Kommunen und öffentlich-private Partnerschaften wie Lokale Aktionsgruppen bei der Aufgabe, den ländlichen Raum zukunftsfähig zu gestalten. Aktuell begleiten unsere Expert*innen Lokale Aktionsgruppen und ILE-Regionen in sechs Bundesländern.

LEADER – regionalspezifische Heraus­forderungen zukunftsorientiert entwickeln

Die Aufgabe von Regionalmanager*innen ist die Umsetzung von Entwicklungskonzepten, in denen sich Regionen Ziele gesetzt haben, die sie in den nächsten Jahren erreichen möchten. Ein Ansatz ist dabei LEADER. Der LEADER-Ansatz ist eine Methode, um aus der Region heraus diese regionalspezifischen Heraus­forderungen zukunftsorientiert anzugehen. LEADER steht für „Liaison entre Actions de Développement de l´économie Rurale“ und bedeutet übersetzt „Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft“. LEADER ergänzt andere nationale und europäische Fördermittel. Die Region bildet dabei eine Lokale Aktionsgruppe (LAG) als öffentlich-private Partnerschaft, die Träger der Regionalentwicklung ist. Die LAG verfügt über ein eigenes Budget zur Bezuschussung von eigenen Projekten oder Projekten Dritter, die die Region voran bringen und einen Beitrag zur Erreichung der Ziele des Entwicklungskonzepts leisten.

Unterstützung bei Projektanträgen und Beratung zu Fördermöglichkeiten

Die zentrale Aufgabe des Regionalmanagements ist die Unterstützung bei Projektanträgen und die Beratung zu Fördermöglichkeiten. Die persönliche Beratung vor Ort bei den Projektträgern nimmt hierbei einen hohen Stellenwert ein. Das Regionalmanagement übernimmt neben der fachlichen Beratung bei der Projektentwicklung eine Mittlerrolle zwischen den Projektträgern, Fachbehörden und weiteren potenziellen Kooperationspartnern oder Erfahrungsträgern. Darüber hinaus steuert das Regionalmanagement den Entwicklungsprozess und organisiert die Sitzungen der Gremien (bspw. der LAG). Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit gehören ebenso zum Aufgabenfeld des Regionalmanagements wie Bürgerbeteiligung und Aktivierung der Bevölkerung, um sich im regionalen Entwicklungsprozess einzubringen.

Ein weiterer Ansatz zur ländlichen Entwicklung ist das Regionalmanagement in Verbindung mit integrierten ländlichen Entwicklungskonzepten (ILE). Die Zielsetzung ist analog zu LEADER, jedoch ohne Lokale Aktionsgruppe und eigenes Projektbudget.

Aktuell begleiten unsere Expert*innen Lokale Aktionsgruppen und ILE-Regionen in sechs Bundesländern. Dabei übernehmen wir die Umsetzungsbegleitung der Ländlichen Entwicklungsstrategien. Dies umfasst:

  • Organisation der Gremienarbeit und Durchführung von Gremiensitzungen
  • Beratung von Projektträgern und Vorprüfung von Projektanträgen
  • Vernetzung von regionalen Akteuren
  • Aufbau von Kooperationen mit anderen LEADER-Regionen
  • Bürgerbeteiligung
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Moderation sowie Leitung themenbezogener Arbeitsgruppen
  • Finanz- und Fördermittelmanagement

Unsere Arbeit im Regionalmanagement ist darauf ausgerichtet, die Menschen zu erreichen und mitzunehmen, die Wirksamkeit und Nachhaltigkeit der umzusetzenden Maßnahmen und Projekte zu unterstützen und den Prozess effizient zu begleiten. Die gezielte Öffentlichkeitsarbeit sowohl bei den privaten und kommunalen Akteuren vor Ort als auch die Präsenz in den Printmedien und im Internet sind dabei unverzichtbar.

Hannah Reisten

Hannah Reisten

Regionalentwicklung, Entwicklungsprozesse, Beteiligung
Marion Gutberlet

Marion Gutberlet

Regionalentwicklung, Mobilität, Klima

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