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Regenwasserbehandlung

Regenwassermanagement

Für die Gewässerreinhaltung ist die Regenwasserbehandlung von großer Bedeutung. Sweco unterstützt Sie daher mit individuellen Lösungen zur Niederschlagswasserbehandlung. Damit stellen Sie sicher, dass die Behandlung von Regenwasser an den Stellen erfolgt, wo sie notwendig ist. Angesichts zunehmender Starkregenereignisse und steigender Anforderungen an den Gewässerschutz gewinnt eine fachgerechte Regenwasserbehandlung zusätzlich an Bedeutung. Wir entwickeln daher gemeinsam mit Ihnen Konzepte, die sowohl aktuellen Regelwerken als auch den örtlichen Gegebenheiten gerecht werden.

Regenwasserbehandlung: Unsere Leistungen von der Planung bis zum Betrieb

Von der ersten Bestandsaufnahme bis zur betriebsfertigen Anlage begleitet Sweco Regenwasserbehandlungsprojekte ganzheitlich. Dabei verbinden wir die technische Planung immer mit einer wirtschaftlichen Betrachtung und der frühzeitigen Abstimmung mit den zuständigen Behörden, damit die Lösung sowohl fachlich als auch genehmigungsrechtlich tragfähig ist. So stellen wir sicher, dass jede Lösung den aktuellen Anforderungen des DWA-Regelwerks entspricht und gleichzeitig langfristig wirtschaftlich betreibbar bleibt. Unsere Konzepte zur Regenwasserbehandlung umfassen dabei:

  • die umfassende Aufnahme der Gebiete vor Ort
  • die Aufstellung der Konzeption für das gesamte Stadtgebiet
  • Berücksichtigung von Investitions- und Betriebskosten durch Kostenvergleichsrechnung
  • die Abstimmung der Anforderungen mit den Behörden
  • die Planung der dezentralen und zentralen Regenwasserbehandlung
  • die Realisierung bis zur Inbetriebnahme der Regenwasserbehandlungssysteme

Anforderungen an die Niederschlagswasserbehandlung

Für Lösungen vom Einzugsgebiet bis zur Einleitung des gereinigten Niederschlagswassers in den Vorfluter setzt Sweco auf die Erfahrung aus zahlreichen Projekten und auf die Anforderungen des DWA-Regelwerks, insbesondere des Arbeitsblatts DWA-A 102-2. Es bewertet Einleitungen in Oberflächengewässer anhand des jährlichen Stoffabtrags feiner abfiltrierbarer Stoffe (AFS63). Zusammen mit der zunehmenden Häufigkeit und Intensität von Starkregen stellt das neue Anforderungen an die Planung von Behandlungsanlagen, die wir in unseren Projekten umsetzen.

Starkregen und Regenwassermenge: Zukunftsthemen im Regenwassermanagement

Starkregen und Regenwassermenge: Zukunftsthemen im Regenwassermanagement

In seinem Fachvortrag auf der Fachtagung „Regenwasser und Abwasser im Klimawandel“ 2021 zeigt Stephan Ellerhorst, Sweco GmbH Düsseldorf, wie sich die Regenwasserbehandlung verändert, wenn Starkregen nicht nur die Qualität, sondern auch die Menge des abzuleitenden Niederschlagswassers bestimmt. Er bringt über 20 Jahre Praxis in der kommunalen Entwässerung mit und arbeitet in der DWA-Arbeitsgruppe zu dezentralen Anlagen der Niederschlagswasserbehandlung mit. Weitere Vorträge und Fachbeiträge finden Sie auf seinem Profil.

Praxistests dezentraler Niederschlagswasserbehandlungsanlagen

Sweco hat umfangreiche Erfahrungen auf dem Gebiet der Regenwasserbehandlung. Eine besondere Referenz ist die Durchführung der Praxistests dezentraler Niederschlagswasserbehandlungsanlagen im Rahmen des vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MKULNV NRW) geförderten Forschungsvorhabens „Dezentrale Niederschlagswasser-Behandlungsanlage in Trennsystemen, Umsetzung des Trennerlasses“ der Stadtentwässerung Köln AöR. Hier sind wir unmittelbar mit der Planung und Umsetzung sowie den Praxistests der am Markt verfügbaren Behandlungsanlagen für Regenwasser betraut. Die Ergebnisse unserer Praxisversuche fließen fortlaufend in die sogenannte Landesliste der für die dezentrale Regenwasserbehandlung in NRW empfohlenen Anlagen ein.

Mit diesen dafür notwendigen zahlreichen Betriebsprüfungen dezentraler Niederschlagswasserbehandlungsanlagen haben wir Erfahrungen über die tatsächlichen Anforderungen und Aufwendungen im Betrieb.

Kläranlage Balingen Ozonungsanlage Spurenstoffelimination

Mikroschadstoffelimination als Ergänzung zur Regenwasserbehandlung

Neben klassischen Schadstoffen aus dem Niederschlagsabfluss rückt beim Gewässerschutz zunehmend ein weiteres Thema in den Fokus: Mikroschadstoffe wie Arzneimittel- und Kosmetikrückstände, die vor allem über kommunale Kläranlagen in Gewässer gelangen. Mit der Mikroschadstoffelimination über eine 4. Reinigungsstufe (Ozonung, Pulveraktivkohle oder granulierte Aktivkohle) verfolgt Sweco hier einen ergänzenden Ansatz zum ganzheitlichen Gewässerschutz.

Sie haben Fragen oder wollen ein Projekt mit uns umsetzen? Kontaktieren Sie uns!

Stephan Ellerhorst

Stephan Ellerhorst

Wasserwirtschaft & -infrastruktur
Wolfgang Deffner

Wolfgang Deffner

Straßeninfrastruktur Süd, Siedlungswasserwirtschaft

Häufig gestellte Fragen zum Regenwassermanagement

Was ist der Unterschied zwischen dezentraler und zentraler Regenwasserbehandlung?

Zentrale Anlagen behandeln das Niederschlagswasser gesammelt an einem zentralen Punkt vor Einleitung in den Vorfluter. Dezentrale Anlagen reinigen das Regenwasser bereits nahe am Entstehungsort, etwa direkt an Straßen oder Grundstücken – Sweco plant und realisiert beide Ansätze je nach örtlichen Gegebenheiten.

Wie hängen Regenwasserbehandlung und Starkregenvorsorge zusammen?

Regenwasserbehandlung fokussiert auf die Reinigung des Niederschlagswassers vor Einleitung in Gewässer (Qualität), während Starkregenvorsorge die Bewältigung großer Wassermengen bei Extremereignissen adressiert (Quantität). Beide Themen greifen bei der Siedlungsentwässerung ineinander – siehe dazu auch unsere Seite zu Starkregenbetrachtungen.

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