Klimatransitionsplan 2030: Unser Weg zu Netto-Null
Die Klimawende ist einer der bedeutendsten Veränderungsprozesse unserer Zeit. Es ist unerlässlich, Maßnahmen zu ergreifen – sowohl im Rahmen unserer Kundenprojekte als auch in unseren eigenen Betriebsabläufen. Swecos Ansatz zur Beschleunigung dieser Wende ist im Climate Transition Plan beschrieben, der in der Gesamtstrategie von Sweco verankert ist.
Als Europas führendes Architektur- und Ingenieurbüro nimmt Sweco eine bedeutende Rolle bei der Klimawende ein, die über die Reduzierung des eigenen ökologischen Fußabdrucks hinausgeht.
Sweco bekennt sich zum Pariser Abkommen und zum Ziel, bis 2040 Net-Zero-Emissionen zu erreichen. Unser Climate Transition Plan legt Swecos Fahrplan zur Halbierung der Emissionen in allen Geschäftsbereichen bis 2030 fest – ein Ziel, das von der Science Based Targets Initiative (SBTi) validiert wurde.
Sweco versteht sich als Wegbereiter und Impulsgeber. Durch Projekte, Fachkompetenz und lokale Präsenz in ganz Europa unterstützt Sweco seine Kunden bei ihrer nachhaltigen Transformation und reduziert gleichzeitig die Umweltauswirkungen der eigenen Geschäftstätigkeit und der Lieferkette.
Auf der Grundlage des Wissens, das Sweco markt- und fachübergreifend gesammelt hat, können europäische Best-Practices in lokal umsetzbare Lösungen übertragen werden – und zwar in dem Umfang und mit der Geschwindigkeit, die die Kunden benötigen.
Die multidisziplinären Beratungsleistungen von Sweco bieten Kunden das technische Fachwissen, um über den gesamten Lebenszyklus eines Projekts hinweg bessere Entscheidungen zu treffen.
In unseren Kundenprojekten identifiziert, gestaltet und wendet Sweco die innovativsten Lösungen an, wobei Menschen, Umwelt und Gesellschaft langfristig berücksichtigt werden. Diese doppelte Verantwortung – den Wandel der Kunden zu ermöglichen und gleichzeitig die Verantwortung für unseren eigenen Wandel zu übernehmen – bildet die Grundlage für Swecos Ansatz zur Klimawende.
„Wir treiben weiterhin bedeutende Veränderungen voran und gestalten die Gesellschaft nachhaltiger. Ich sehe jeden Tag, wie eng dieser Wandel mit den Entscheidungen verbunden ist, die unsere 23.000 Architekt*innen, Ingenieur*innen und Expert*innen bei der Planung und Gestaltung der Städte und Gemeinden der Zukunft treffen. Ich bin mir auch der doppelten Rolle bewusst, die Sweco bei der Bewältigung dieser dringenden Herausforderung einnimmt – sowohl als Berater unserer Kunden als auch als Unternehmen mit einem eigenen CO₂-Fußabdruck.“
Åsa Bergman, Präsidentin und CEO von Sweco
Halbierung der Emissionen bis 2030
Sweco ist vertrauenswürdiger Berater im Bereich der Klimawende und unterstützt seine Kunden bei Entscheidungen und Lösungen, die zur Dekarbonisierung Europas beitragen. Diese Arbeit stützt sich auf Wissenschaft und Technologie und orientiert sich an Klimazielen und Umstellungsplänen.
Swecos langfristiges Ziel ist es, bis 2040 Net-Zero zu erreichen. Sweco hat sich verpflichtet, bis 2030 die Emissionen gemäß Scope 1 und Scope 2 um 90 Prozent und die Emissionen entsprechend Scope 3 um 30 Prozent gegenüber dem Niveau von 2020 zu senken. Zusammen werden diese Reduzierungen voraussichtlich dazu führen, dass sich die Emissionen des Unternehmens bis 2030 halbieren.
Die Ziele erfüllen zudem die Anforderungen der Paris-abgestimmten EU-Referenzwerte (EU Paris-aligned Benchmarks). Alle Klimaziele sind als absolute Emissionsreduktionen definiert und werden in Tonnen CO₂-Äquivalent (t CO₂e) gemessen.
Fahrplan bis 2030
Um diese Klimaambitionen zu unterstützen, hat Sweco eine Reihe von Kernbereichen identifiziert, die den Fahrplan des Unternehmens bis 2030 festlegen. Dazu gehören fossilfreie Energieversorgung der Standorte, die Elektrifizierung der Fahrzeugflotte, die Dekarbonisierung der Lieferkette sowie nachhaltige Mobilität.
Der Fokus bis 2030 liegt auf unserer Lieferkette, auf die ca. 50 Prozent des gesamten ökologischen Fußabdrucks von Sweco entfallen. Um weitere Reduktionen zu erreichen, sind kontinuierliche Anstrengungen nötig, die Transformation entlang unserer Lieferkette zu beschleunigen – unter anderem durch eine intensivere Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten und höhere Nachhaltigkeitsstandards in der Beschaffung.
Dieser Climate Transition Plan unterstreicht unsere Entschlossenheit zu nachhaltigem Handeln mit Klarheit und Transparenz. Er basiert auf fünf Maßnahmen zur Dekarbonisierung und definiert die in diesen Bereichen erforderlichen Teilziele, Aktivitäten und KPIs.
Fünf Maßnahmen zum Erreichen der Klimaziele
Um das Ziel für 2030 zu erreichen, hat Sweco fünf zentrale Maßnahmen zur Dekarbonisierung ermittelt:
Zusammen bilden diese fünf Maßnahmen einen praktischen Fahrplan zur Reduzierung von Emissionen, zur Verbesserung der Ressourceneffizienz und zur Unterstützung der Klimaziele von Sweco für 2030 und darüber hinaus.
Die Umsetzung erfolgt nach dem dezentralen Modell von Sweco, wobei jede Business Area für die lokale Implementierung des Plans im Einklang mit den vereinbarten Zielen verantwortlich ist. Für jede identifizierte Maßnahme zur Dekarbonisierung hat Sweco eine Reihe von unterstützenden Teilzielen und Umsetzungswegen festgelegt, um den Fortschritt im gesamten Unternehmen zu steuern.
Einblick in Swecos Fortschritte
Die Fortschritte werden jährlich anhand des Basisjahres 2020 gemessen. Es wurde ausgewählt, da es das erste Jahr darstellt, in dem Sweco eine umfassende Erfassung der THG-Daten eingeführt und konzernweite Klimaziele eingeführt hat.
Seit 2020 hat Sweco die Emissionen aus Scope 1 und Scope 2 um mehr als 60 Prozent reduziert, vor allem durch die Elektrifizierung des Fuhrparks und den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien an den Standorten.
Die nächste Phase des Wandels erfordert eine stärkere Fokussierung auf die Scope-3-Emissionen, die den Großteil des CO2-Fußabdrucks von Sweco ausmachen. Sie stehen größtenteils im Zusammenhang mit Lieferanten, eingekauften Waren und Dienstleistungen, Geschäftsreisen sowie dem Pendelverkehr der Mitarbeitenden.
Zentrale Priorität bis 2030 ist unsere Lieferkette. Weitere Reduzierungen erfordern anhaltende Anstrengungen zur Beschleunigung des Wandels in unserer gesamten Lieferkette, einschließlich einer intensiveren Einbindung der Lieferanten und höherer Nachhaltigkeitsstandards in der Beschaffung.
Um unsere Klimaziele zu erreichen, ist eine enge Zusammenarbeit mit Mitarbeitenden, Kunden, Lieferanten und Partnern erforderlich. Auch wenn externe Faktoren wie die Verfügbarkeit erneuerbarer Energien, die Elektrifizierung des Verkehrs und die Dekarbonisierung bei Lieferanten das Tempo des Fortschritts beeinflussen werden, ist Sweco entschlossen, die Dynamik aufrechtzuerhalten und seinen Beitrag zur Klimawende kontinuierlich zu verstärken.
Einblick in Swecos Fortschritte
Sweco senkt die Klimabelastung seiner Standorte durch die Verbesserung der Energieeffizienz und den verstärkten Einsatz erneuerbarer und fossilfreier Energien. Zu den wichtigsten Maßnahmen zählen die Priorisierung der Energieeffizienz bei Umzügen oder Sanierungen von Standorten, die Verringerung der Abhängigkeit von Gas sowie die enge Zusammenarbeit mit Vermieter*innen, Immobilienbesitzer*innen und Energieversorgern. Eine intelligentere Nutzung der Büroflächen und verbesserte technische Systeme tragen ebenfalls zur Senkung des Energiebedarfs bei.
Sweco treibt den Wandel hin zu einer CO2-armen Mobilität voran, indem es Fahrzeuge elektrifiziert und dort, wo eine Elektrifizierung noch nicht möglich ist, fossilfreie Kraftstoffe einsetzt. Darüber hinaus baut das Unternehmen die Ladeinfrastruktur an seinen Standorten aus, um Mitarbeitende, Besucher*innen und Kunden bei diesem Wandel zu unterstützen.
Ein wesentlicher Teil von Swecos künftigen Emissionsminderungen hängt von der Lieferkette des Unternehmens ab. Der Schwerpunkt liegt auf Beschaffungskategorien mit hohem Emissionspotenzial wie IT-Hardware und -Software, Unterauftragnehmer, Lebensmittel und Getränke, Maschinen, Büromöbel und Einrichtungsmaterialien. Eine stärkere Einbindung der Lieferanten und eine bessere Datenqualität sind entscheidend zur Reduzierung der vorgelagerten Emissionen.
Die Reduzierung reisebedingter Emissionen erfordert nachhaltigere Ansätze bei Geschäftsreisen, Kundenbesuchen, internen Besprechungen und dem Pendeln. Sweco unterstützt diesen Wandel durch vermehrte digitale und hybride Besprechungen, die Optimierung der Organisation größerer Veranstaltungen und die Förderung nachhaltigerer Reisemöglichkeiten. Ein verbesserter Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln und Fahrradinfrastruktur in der Nähe der Standorte trägt ebenfalls zu einem CO₂-ärmeren Pendeln und zum Wohlbefinden der Mitarbeitenden bei.
Kreislaufwirtschaft ist ein wichtiger Faktor für den Wandel bei Sweco. Der Schwerpunkt liegt auf mehr Recycling und Wiederverwendung an den Standorten, insbesondere bei IT-Hardware, Mobiliar und Materialien zur Modernisierung. Sweco arbeitet zudem mit Lieferanten und Vermieter*innen zusammen, um den Materialverbrauch zu senken, die Ressourceneffizienz zu verbessern und Kreislauflösungen zu fördern und so die Auswirkungen des Unternehmens auf Umwelt und Natur zu verringern.
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