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Straßenentwässerung bei Starkregen (Symbolbild)

Starkregengefahrenkarten, Hürth – Risikoanalyse und Handlungskonzept

Auftraggeber

Stadtwerke Hürth AöR

Ort

Hürth, Nordrhein-Westfalen

Projektzeitraum

2021 – 2024

Untersuchungsgebiet

Stadtgebiet Hürth, ca. 51 km², ca. 61.700 Einwohner*innen

SDG 3: Gesundheit und Wohlergehen
SDG 13: Maßnahmen zum Klimaschutz

Starkregengefährdung im Stadtgebiet ermitteln

Die Stadtwerke Hürth beauftragten die Sweco GmbH mit der Erarbeitung von Starkregengefahrenkarten für das Stadtgebiet Hürth. Grundlage der Bearbeitung war die Arbeitshilfe zum kommunalen Starkregenrisikomanagement des Landes Nordrhein-Westfalen. Ziel war die Ermittlung möglicher Gefährdungen durch oberirdisch abfließendes Niederschlagswasser sowie die Schaffung von Grundlagen für den weiteren Umgang mit den daraus resultierenden Risiken.

Drei Starkregenszenarien im Oberflächenabflussmodell

Auf Grundlage aktueller Höhendaten wurde ein Oberflächenabflussmodell erstellt. Für drei Starkregenereignisse erfolgten hydraulische Berechnungen: ein seltenes Ereignis (30-jährlich), ein außergewöhnliches Ereignis (100-jährlich) und ein extremes Ereignis. Im ersten Szenario wurde das Oberflächenabflussmodell mit dem Kanalnetz gekoppelt. Bei den Szenarien zwei und drei wurde der Einfluss des Kanalnetzes aufgrund der Intensität der Ereignisse nicht berücksichtigt.

Was die Starkregengefahrenkarten zeigen

Was die Starkregengefahrenkarten zeigen

Die Berechnungsergebnisse wurden in Karten mit Angaben zu maximalen Wasserständen, Fließgeschwindigkeiten und Fließrichtungen aufbereitet. Sweco begleitete die Stadtwerke auch bei der Veröffentlichung der Starkregengefahrenkarten im Internet.

Ausschnitt aus der Starkregengefahrenkarte der Stadt Hürth mit Legende

Risikoanalyse mit Blick auf kritische Infrastruktur

Ergänzend wurde eine vereinfachte Risikoanalyse durchgeführt. Dabei wurden insbesondere Einrichtungen der kritischen Infrastruktur betrachtet. Auf dieser Grundlage wurde ein kommunales Handlungskonzept erstellt. Es umfasst Vorschläge zu baulichen Maßnahmen und zur Informationsvorsorge sowie Hinweise zur Berücksichtigung des Starkregenrisikos in städtischen Planungsprozessen. Darüber hinaus enthält das Konzept Ansätze für die Entwicklung eines Krisenmanagements. Die Starkregengefahrenkarten und das Handlungskonzept bilden damit die Grundlage für die weitere kommunale Befassung mit den ermittelten Risiken.

Leistungen von Sweco

  • Aufbau des Oberflächenmodells mit vorlaufender topografischer Gefährdungsanalyse
  • Aufbau des hydraulischen Oberflächenabflussmodells
  • Berechnung von Szenario 1 (30-jährliches Niederschlagsereignis) als gekoppelte Kanalnetzberechnung
  • Berechnung der Szenarien 2 (100-jährliches Niederschlagsereignis) und 3 (Extremereignis) gemäß Arbeitshilfe zum kommunalen Starkregenrisikomanagement NRW als Oberflächenabflussberechnung
  • Erstellung der Starkregengefahrenkarten
  • Begleitung bei der Veröffentlichung der Starkregengefahrenkarten im Internet
  • Risikoanalyse
  • Erstellung des kommunalen Handlungskonzepts

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