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Instandsetzung des Kiesbergtunnels in Wuppertal: Sweco übernimmt Integrierte Projektabwicklung (IPA)

Veröffentlicht am: 10/09/2026

Der Kiesbergtunnel in Wuppertal wird in den kommenden Jahren grundhaft saniert und technisch auf den neuesten Stand gebracht. Straßen.NRW nutzt dafür die integrierte Projektabwicklung (IPA). Sweco übernimmt in Ingenieurgemeinschaft mit der Lombardi AG und mit Unterstützung der herbers-project GmbH das interne Projektmanagement, die IPA Beratung, BIM Management und Beratung sowie Beratung zur kritischen Infrastruktur für die grundhafte Sanierung des Tunnels.

Integrierte Projektabwicklung (IPA) für anspruchsvolle Infrastrukturprojekte

Straßen.NRW setzt beim Kiesbergtunnel auf eine integrierte Projektabwicklung (IPA), um das technisch anspruchsvolle Projekt effizient zu steuern. Auftraggeber, Planende und Bauunternehmen bilden eine Allianz, in der Kosten, Termine, Qualität und Sicherheit gemeinsam verantwortet werden. Früh eingebundenes Bau-Know-how und ein transparentes Zielkostenmodell mit gemeinsamem Risikobudget sollen Nachträge und Schnittstellenkonflikte minimieren.

Sanierung des Kiesbergtunnels – ein komplexes Infrastrukturprojekt

Der 1970 eröffnete Kiesbergtunnel war Europas erster Doppelstocktunnel und verbindet den Süden Wuppertals mit dem Autobahnkreuz Sonnborn. Das Bauwerk weist nach über 50 Jahren Betrieb mittlerweile Mängel an Bausubstanz und sicherheitstechnischer Ausstattung auf und soll daher saniert und technisch auf den neuesten Stand gebracht werden

Die Sanierung ist als umfassender Umbau geplant und erfordert eine Vollsperrung während der Bauzeit. Geplant ist unter anderem die vollständige Abdichtung des Tunnels von außen sowie der Einbau einer neuen Fahrbahnplatte. Außerdem werden sämtliche Anlagen für Betrieb und Verkehr, darunter Beleuchtung, Lüftung, Sicherheits- und Steuerungssysteme, erneuert. Ergänzend erfolgen Instandsetzungsarbeiten an Brücken, Portalen, Stützwänden sowie Entwässerungsanlagen und Regenrückhaltebecken.

„Der Kiesbergtunnel vereint gleich mehrere Herausforderungen: Bauen im Bestand, ein besonderes Doppelstockkonzept, eine schwierige Geologie und ein enger Zeitrahmen, um die Dauer der Vollsperrung möglichst kurz zu halten. Mit der Integrierten Projektabwicklung können wir Planungs-, Bau- und Betriebsperspektive frühzeitig zusammenführen und Lösungen entwickeln, die technisch robust, ressourcenschonend und umsetzbar sind. Wir freuen uns, unsere IPA-Erfahrungen gemeinsam mit unseren Allianzpartnern in dieses Projekt einzubringen“, sagt Frederieke Parlings, Teamleiterin Bau- & Projektmanagement West bei Sweco.

Für die Planung ist ein Jahr geplant, für die bauliche Sanierung inkl. Erneuerung der Betriebstechnik weitere 3 Jahre. Ziel ist es, den Tunnel rechtzeitig zur BUGA 2031 wieder vollständig für den Verkehr zur Verfügung zu stellen.

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