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LEADER-Regionalmanagement, Lausitzer Seenland

Auftraggeber

Stadt Hoyerswerda i. A. der LAG Lausitzer Seenland, Land Sachsen

Fachbereich

Regionalentwicklung

Projektdauer

2008-2014
2015-2020

Europas größte von Menschenhand geschaffene Seenlandschaft

Das Lausitzer Seenland erstreckt sich über die Grenze der Bundesländer Sachsen und Brandenburg. Das Gebiet ist geprägt durch den jahrzehntelangen Braunkohlenabbau und den damit verbundenen Landschaftswandel hin zu Europas größter von Menschenhand geschaffener Seenlandschaft.

Sie umfasst 24 Seen und eine Wasserfläche von ca. 14.000 ha.

LEADER Lausitzer Seenland

Von der Bergbau- zur Tourismus- und Energieregion

Die LEADER-Region Lausitzer Seenland im Nordosten Sachsens umfasst elf Kommunen in zwei Landkreisen, die bereits seit der vergangenen Förderperiode im Rahmen der ländlichen Entwicklung an der Umsetzung des Leitbildes „Von der Bergbau- zur Tourismus- und Energieregion“ arbeiten.

Gute Erfahrungen mit regionaler Verantwortung

Im August 2019 besuchte der sächsische Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft Thomas Schmidt die LEADER-Region Lausitzer Seenland, um sich über die Umsetzung des LEADER-Programmes und die Erfahrungen der Region zu informieren.

„Im Lausitzer Seenland ist die lange Erfahrung mit regionaler Beteiligung deutlich zu spüren, da die Strukturen schon seit vielen Jahren bestehen und eng verzahnt sind“

sagte Staatsminister Schmidt bei seinem Besuch. Der Staatsminister zeigte sich zufrieden mit der sachsenweiten Umsetzung des Programmes:

„Jedes einzelne LEADER-Gebiet hat gezeigt, wie kreativ der ländliche Raum ist und dass seine Einwohner voller Ideen stecken. […] Deswegen werden wir den LEADER-Ansatz weiterverfolgen und weiterhin daran arbeiten, bürokratische Hemmnisse abzubauen.“

LEADER Lausitzer Seenland

Foto: © SMUL, Andreas Grieß

Mehr in unserem Blog LandVoraus!

Morgenstimmung Dreiweiberner See

Wasserwandern im Lausitzer Seenland

Die junge, aufstrebende Urlaubsregion Lausitzer Seenland versteht Wasserwanderwege für muskelbetriebene Wassersportaktivitäten als Chance für die Tourismuswirtschaft.

Vertiefungsstudie zu Wasserwanderwegen

Um kleinere Wasserwanderwege für muskelbetriebene Boote zwischen den Tagebaugewässern zu ermitteln, erarbeitete Sweco eine Vertiefungsstudie. Die Ergebnisse dieser Vertiefungsstudie wurden den regionalen Akteuren vorgestellt und mit ihnen diskutiert.

Perspektive

Die Wege können kurz- bis langfristig umgesetzt werden. Dies hängt nicht zuletzt vom Sanierungsfortschritt der Braunkohlefolgelandschaft und den Kosten für die Trassen ab. Zudem muss die notwendige Begleitinfrastruktur für Freizeitsportler geschaffen werden.

In den nächsten Jahren müssen zahlreiche Maßnahmen entwickelt werden, um die Wasserwanderwege herzustellen. Dennoch bietet die Umsetzung eine Chance, die Region weiter touristisch aufzuwerten, einer zunehmenden Strukturschwäche entgegenzuwirken und die einzigartige Landschaft erlebbar zu machen.

Mehr in unserem Blog LandVoraus!

Unsere Leistungen

  • Organisation der Gremienarbeit
  • Vernetzung regionaler Akteure
  • Projekt- und Prozessevaluierung
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Umsetzungsbegleitung der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES)

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