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Universitätsklinikum München, Neubau Portalklinik

Bauherr

Freistaat Bayern, vertreten durch Staatl. Bauamt München 2

Fachbereich

Architektur, Gebäudeplanung

Standort

Ziemssenstraße 1, 80336 München

Projektdauer

07/2013 – 03/2020

Unsere Leistungen

Objektplanung Gebäude, Lph. 2-5

Universitätsklinikum München, Neubau Portalklinik

Im Zentrum Münchens ist auf beengtem innerstädtischem Grundstück, in unmittelbarer Nachbarschaft der denkmalgeschützten medizinischen Klinik, ein Neubau entstanden, der funktional und logistisch an die beste­henden Altbauten angeschlossen wurde und gleichzeitig die histo­rische Bausubstanz respektiert.

Der viergeschossige Baukörper ist als Eckbebauung ausgebildet, die die Baufluchten der Bestandsgebäude aufgreift und den Portikus des Klini­kums neu definiert. Durch die kompakte Bauweise ist sichergestellt, dass sich der Neubau in angemessener Entfernung zu dem denkmal­ge­schütz­ten Gebäude­komplex befindet. Hierdurch entsteht zudem ein attraktiver Stadtgarten, der der Durchwegung des Areals dient und einen Ort der Begegnung schafft.

Die Gebäudehülle wird geprägt durch schlanke, vertikal verbaute Kera­mik­elemente mit unregelmäßig angeordneten Kanneluren. Die als Fertig­teile ausgebildeten Keramikelemente mit oberem umlaufendem Gesims hingegen betonen die klare horizontale Gliederung der Geschosse.

Geschosshohe Lochfenster mit Metall-Glas-Fenstern, zugehörigen Metall­paneelen und außenliegendem Sonnenschutzlamellenbehang vervoll­ständigen das belebte und gleichzeitig klar strukturierte Fassadenbild. Für die Keramikfassade wurden dezente Naturtöne gewählt, so dass die Farb­gebung mit dem denkmalgeschützten Altbau der Medizinischen Klinik harmonisiert.

Der Haupteingang mit der zentralen Eingangshalle befindet sich in einem gläsernen Verbindungsbau, der über alle Ebenen als Bindeglied zwischen Neu- und Altbau fungiert. Neben dem Empfang werden von hier Service­einrichtungen angebunden. Durch die getrennten Zugänge für Liegend­kranke und ambulante Patienten, sowie das geplante Zwei­flursystem, wird die Trennung von gehfähigen Patienten und dem Betten­verkehr bereits bei der Aufnahme umgesetzt.

Die Zugangsfassade der Zentralen Notaufnahme, die Fassaden der Zwischen­­­­bauwerke West und Ost sowie auch das Erdgeschoss der Süd­seite und die Eingangsfassade wurden als Pfosten-Riegel-Fassaden mit geschosshoher Verglasung ausgebildet. Damit setzen sich diese Gebäude­­­teile vom übrigen Baukörper ab und machen Funktionen und Haupt­zu­gänge auch in der Fassade ablesbar.

 

 

Fotos: © Daniel Schvarcz

Bauliche Kennzahlen

Bruttogeschossfläche
26.530 m²

Nutzfläche
12.732 m²

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