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Sweco beteiligt an Ausbau der B1 bei Dortmund zu sechsspuriger A40

Veröffentlicht am: 12/11/2021


Zwischen der Anschlussstelle Dortmund-Ost und dem Autobahnkreuz Dortmund/Unna soll die Bundesstraße B1 zur sechsspurigen Autobahn A40 ausgebaut werden. So sollen unter anderem Verkehrsstaus vermindert und das nachgeordnete regionale Straßennetz entlastet werden. Außerdem ist geplant, entlang der ca. 9 km langen Strecke 13 Bauwerke, größtenteils Brücken, zu sanieren, anzupassen oder ganz zu ersetzen. Sweco ist an dem komplexen Projekt in einer Ingenieurgemeinschaft (INGE) beteiligt.

Entzerrung des Verkehrs und Entlastung der Anwohner*innen

Der Ausbau dieses Bundesstraßenabschnittes ist für Dortmund von großer Bedeutung. Die Ruhr-Metropole wächst, was sich auch am Verkehrsfluss um die Stadt herum zeigt. Die historisch gewachsene, derzeit vierspurige B1 kann dem zukünftigen Verkehrsaufkommen nicht mehr gerecht werden, was vor allem zwischen der Anschlussstelle Dortmund-Ost und dem Autobahnkreuz Dortmund/Unna bemerkbar sein wird. Der dortige Ausbau zu einer sechsspurigen Bundesautobahn soll, so erhofft man sich, für Entzerrung sorgen. Die dadurch entstehende Erweiterung der A40, der sogenannte „Ruhrschnellweg“, hat zum Ziel, die Städte des Ruhrgebietes noch effektiver miteinander zu vernetzen und benachbarte Bundesautobahnen wie die A1 und die A2 schneller erreichbar zu machen.

Die 13 Bauwerke, die sich entlang der Strecke befinden, werden teilweise ersetzt, teilweise saniert oder aber den heutigen Begebenheiten angepasst. Größtenteils handelt es sich dabei um Brückenbauwerke, wie zum Beispiel die Brücke über die Emschertalstraße. Außerdem sollen die geplanten neuen Lärmschutzwände entlang des Ausbaus die Lärm- sowie Abgasemissionen von den Anwohner*innen fern halten.

Bessere Vernetzung des Wirtschaftsstandortes Dortmund

Frederieke Parlings, Ressortleiterin Bau- & Projektmanagement Süd/West bei Sweco in Düsseldorf, betont die Bedeutung dieses Projektes für den Wirtschaftsstandort Dortmund:

„Bei dem hier zukünftig zu erwartenden Verkehrsaufkommen ist es immens wichtig, für eine Entlastung des Straßennetzes und gleichzeitig eine bessere Vernetzung der Region zu sorgen. Ein wichtiger Beitrag zur nachhaltigen Optimierung der dortigen Infrastruktur“.

Das Großprojekt wird im Auftrag der DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH in Teilen von Sweco in einer Ingenieurgemeinschaft (INGE) gemeinsam mit der Krebs + Kiefer Service GmbH und der Schüßler-Plan GmbH bearbeitet. Die INGE übernimmt hierbei unter anderem die Bauoberleitung, die Objektbetreuung sowie die örtliche Bauüberwachung der Verkehrsanlagen und Ingenieurbauwerke.

Das komplexe Projekt, welches sich bereits seit 2016 in Planung befindet, soll voraussichtlich 2026 abgeschlossen sein.

© Fotos: DEGES

Abbruch der alten Überführung Buddenacker - Bildnachweis DEGES

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