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Sweco unterstützt Wasserstoff-Pipeline HYBOR in Ostdeutschland

Veröffentlicht am: 19/08/2026

Für die geplante Wasserstoffleitung HYBOR in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen übernimmt Sweco zentrale Leistungen im Grundstücksmanagement und Wegerecht. Die rund 120 Kilometer lange Pipeline von Bobbau in Sachsen-Anhalt bis Rückersdorf in Thüringen ist Teil des deutschen Wasserstoff-Kernnetzes und soll den Industriestandort Ostdeutschland stärken.

Grundstücksmanagement für rund 120 Kilometer Wasserstoffinfrastruktur

Zu den Leistungen von Sweco zählen unter anderem die Eigentümerrecherche, Grundstücksverhandlungen, die Begleitung baubedingter Wegerechte sowie die Abstimmung mit beteiligten Personen entlang der geplanten Trasse. Insgesamt sind Gespräche mit einer Vielzahl von Eigentümer*innen, Bewirtschafter*innen und weiteren Ansprechpartner*innen über einen Zeitraum von etwa 16 Monaten vorgesehen. Damit schafft Sweco eine wichtige Grundlage für die weitere Planung, Genehmigung und spätere Umsetzung der Wasserstoff-Pipeline.

Beitrag zur klimaneutralen Energieversorgung in Mitteldeutschland

Parallel zu den wegerechtlichen Arbeiten laufen für HYBOR vorbereitende Baugrunduntersuchungen sowie umweltfachliche Kartierungen von Flora und Fauna. Die Ergebnisse fließen in die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren ein.

„Bei einem Infrastrukturprojekt dieser Größenordnung ist eine transparente, sorgfältige und fachlich fundierte Kommunikation mit Eigentümer*innen und Bewirtschafter*innen entscheidend. Mit unserer Erfahrung im Wegerecht und Grundstücksmanagement tragen wir dazu bei, die Grundlage für eine zukunftsfähige Wasserstoffinfrastruktur zu schaffen“

Falk Paulick, Bereichsleiter Flächenmanagement Ost bei Sweco.

HYBOR als Baustein des deutschen Wasserstoff-Kernnetzes

Der Name HYBOR steht für Hydrogen Bobbau Rückersdorf. Die Wasserstoffleitung wird vom deutschen Fernleitungsnetzbetreiber GASCADE im Rahmen des Infrastrukturprogramms „Flow – making hydrogen happen“ umgesetzt und soll bis 2029 fertiggestellt werden. Sie verbindet bestehende Leitungen, die künftig für den Wasserstofftransport genutzt werden, und schließt eine wichtige Lücke im entstehenden Wasserstoffnetz. Damit unterstützt das Projekt die Versorgung von Industrie, Speichern und weiteren Abnehmern mit klimaneutralem Wasserstoff in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen.

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