
Wohnquartier Gronau (Leine) – Nachhaltige Quartiersentwicklung
Zwei eng verzahnte Projekte für ein neues Wohnquartier
Im Rahmen der Entwicklung eines neuen Wohnquartiers in Gronau (Leine) wurden zwei eng miteinander verknüpfte Projekte bearbeitet: die städtebauliche Konzeption sowie die vorbereitende und verbindliche Bauleitplanung zur Schaffung des erforderlichen Planungsrechts.
Auf einer rund 14,3 Hektar großen Entwicklungsfläche westlich der Leine wurde damit sowohl die planerische Grundlage als auch das konkrete städtebauliche Entwicklungskonzept für ein zukunftsorientiertes Wohnquartier erarbeitet.
Städtebauliches Konzept für ein nachhaltiges Wohnquartier
Ziel war es, für die Stadt Gronau auf einer rund 14,3 Hektar großen Entwicklungsfläche westlich der Leine eine aufgelockerte Bebauungsstruktur mit städtebaulich differenzierten Wohnbauköpern und Grünstrukturen zu entwickeln. Diese sollen das Quartier umgeben, nach außen hin begrenzen und einen Übergang in die Kulturlandschaft darstellen. Die städtebauliche Konzeption sieht gemischte Wohnbebauungsstrukturen mit einer abnehmenden Höhenentwicklung zur offenen Landschaft mit Mehrfamilien-, Reihen-, Doppel- und Einfamilienhäusern vor.

Städtebaulicher Entwurf
Im Zentrum des Quartiers entsteht ein Quartiersplatz als sozialer und funktionaler Mittelpunkt mit Angeboten wie Bushaltestelle, Car-Sharing und E-Ladesäulen. Ergänzt wird das Quartier durch eine Gemeinbedarfsfläche für eine Kindertagesstätte sowie einen Spielplatz.
Unter Mitwirkung des Ressorts Energie- und Umwelttechnik von Sweco wurde zudem ein Energiekonzept entwickelt, das Klimaschutz und nachhaltige Energieversorgung frühzeitig berücksichtigt.
Unsere Leistungen – Städtebauliches Konzept
- Erarbeitung eines städtebaulichen Entwurfs
- Erstellung eines Energiekonzeptes
Bauleitplanung zur planungsrechtlichen Sicherung der Entwicklung
Die Stadt Gronau (Leine) und die SVEG verfolgten das Ziel, neue wohnbauliche Entwicklungsflächen zur Deckung des örtlichen Bedarfs bereitzustellen.
Da die Flächen nach § 35 BauGB als planungsrechtlicher Außenbereich zu beurteilen waren und nur für privilegierte Vorhaben zulässig waren, war zur Ermöglichung der beschriebenen Entwicklung in diesem Bereich die Aufstellung eines Bebauungsplanes und die Änderung des Flächennutzungsplans erforderlich. Grundlage für die Erarbeitung des Bebauungsplans war die Ausarbeitung einer städtebaulichen Konzeption, in der insbesondere die Themen nachhaltige Stadtentwicklung, Klimaschutz und neue Mobilitätsformen von Beginn an mitbetrachtet wurden.

Bebauungsplan
Leistungsbausteine – Bauleitplanung
- Verbindliche Bauleitplanung
- Vorbereitende Bauleitplanung
- Städtebaulicher Entwurf
- Umweltbericht
- Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag
- Biotoptypenkartierung
- Koordinierung Schallgutachten
- Energiekonzeption
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Pia Thois
Stadtplanung, nachhaltige Stadtentwicklung




