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Zirkuläres Material in der Infrastruktur – der Weg in eine kohlenstofffreie Zukunft

In Swecos neuem Urban Insight Bericht “Zirkuläres Material in der Infrastruktur – der Weg in eine kohlenstofffreie Zukunft“ zeigen wir, wie wir durch die Steuerung riesiger Mengen natürlicher Ressourcen, die wir für den Bau unserer Infrastruktur verwenden, einen großen Schritt auf dem Weg zu einer kreislauforientierten Gesellschaft machen können.

Ein unterschätztes Thema

Ein unterschätztes Thema

Die Weltwirtschaft ist immer noch weitgehend linear, und die Gewinnung natürlicher Ressourcen spielt eine wichtige Rolle. Aushubmaterialien von Infrastrukturprojekten, wie Erde, Steine und Kies, werden überall verwendet. Trotz der großen Mengen und der bedeutenden ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen dieses Sektors, weiß der Großteil der Bevölkerung im Allgemeinen nur wenig über die Handhabung der Materialien.

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2019 wurden weltweit mehr als 100 Gigatonnen bzw. 100.000 Milliarden Kilogramm natürlicher Ressourcen verbraucht, die Hälfte davon waren Mineralien und Erze. Alles endliche, nicht erneuerbare Ressourcen. Der größte Teil dieser Ressourcen, fast 40 %, wird für Bau und Infrastruktur verwendet.

Urban Insight - Zirkuläres Material in der Infrastruktur

Fünf gute Gründe für mehr Zirkularität im Zuschlagstoffsektor
  • Reduzierung von Kosten und Klimaauswirkungen
  • Erhaltung natürlicher Lebensräume, weniger Abbaustätten und Deponien
  • Längere Verwendung knapper Ressourcen
  • Weniger Lkw für den Materialtransport führen zu weniger Staus und Straßenabnutzung
  • Weniger Umweltverschmutzung

Wenn wir von der heutigen Zirkularitätsrate für Zuschlagstoffe von sieben auf 20 % gehen würden, ein Niveau, das laut European Aggregates Association langfristig erreichbar ist, könnten wir die Kosten für Neumaterial durch die Wiederverwendung von 546 Millionen Tonnen Material um bis zu sechs Milliarden EUR jährlich reduzieren. Dies würde nicht nur die Lebensdauer von Qualitätsressourcen verlängern, sondern auch den Bedarf an neuen Abbaustätten verringern und verhindern, dass wiederverwertbare Materialien auf Deponien landen.

Jedes Jahr werden in Europa 4,2 Milliarden Tonnen Zuschlagstoffe produziert. Dies entspricht 33 Matterhorngipfeln und man könnte damit ein ganzes Land von der Größe Dänemarks bis zu einer Tiefe von 33 cm jährlich bedecken.

Um diesen wichtigen Wandel zu beschleunigen und seinem multidisziplinären Charakter Rechnung zu tragen, haben wir eine Maßnahmenliste für beteiligte Akteure erstellt.

Setzen wir uns für eine stärker kreislauforientierte Verwendung von Zuschlagstoffen ein. Die Zeit ist reif.

 

Urban Insight - Zirkuläres Material in der Infrastruktur

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