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Neubau „Eltern-Kind-Zentrum“ – Baustufe 2

Universitätsmedizin Göttingen (UMG)

Die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) wird in den nächsten Jahren im Rahmen von mehreren separaten Baustufen erweitert und modernisiert. Das Eltern-Kind-Zentrum, der Neubau der Baustufe 2, wird parallel zur Baustufe 1 im östlichen Teil des Campus errichtet und über einen Verbindungsgang mit dem Bestand UBFT verbunden. Langfristig wird durch weitere Neubauten zwischen der BS1 und BS2 ein zusammenhängender Gebäudekomplex geschaffen, der alle Baustufen südlich des UBFTs über eine durchlaufende Magistrale verbindet.

Fakten zum Projekt

Neubau des Eltern-Kind-Zentrums an der Universitätsmedizin Göttingen

Sweco übernimmt in der BS2 die architektonischen und qualitativen Vorgaben der BS1 und überträgt diese auf eine kindgerechte Architektursprache, die sich durch eine farbige Fassadengestaltung und freundliche, einladende Akzente im Innenraum auszeichnet. Das Konzept der heilenden Architektur soll sich auf die Wahrnehmung der pädiatrischen Patienten fokussieren. Um den Herausforderungen des komplexen Raumprogramms und des engen Kostenrahmens gerecht zu werden, wurde eine kompakte Kubatur mit effizienter Wegeführung entwickelt. Der Innenraum ist in seiner funktionalen Anordnung hierauf ausgerichtet. Die räumliche Qualität wird durch großflächige Fensterformate sowie der kindgerechten und freundlichen Ausgestaltung der Behandlungs- und Aufenthaltsräume sowie der Patientenzimmer mit Rooming In geschaffen.

© Heroom CG Co., Ltd

Die Fassade vermittelt den Charakter eines impressionistischen Gemäldes, indem großflächige Bereiche aus verschiedenfarbigen und teilweise hervorstehenden Aluminiumpaneelen von einer ruhigen, farblich neutralen Fläche aus Faserzementplatten eingerahmt werden. Das Eltern-Kind-Zentrum unterscheidet sich damit in seiner Präsentation von der umliegenden Bebauung und vermittelt seinen eigenen, auf die besondere Wertstellung seiner Patienten ausgerichteten Charakter.

Nachhaltigkeit und Healing Architecture im Fokus

Nachhaltigkeit und Healing Architecture sind zentrale Aspekte der Planung. Durch den Einsatz entsprechender Materialien, Farben, Zugang zur Natur oder Licht- und Orientierungssystemen soll eine harmonische und gesundheitsfördernde Umgebung geschaffen werden, die das Wohlbefinden der Nutzer*innen unterstützt. Das Projekt strebt zudem eine Zertifizierung nach DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) an und setzt auf nachhaltige Bauweisen, wie den Einsatz von Recyclingbaustoffen und erneuerbaren Energien. Ziel ist es, nicht nur ein funktionales und heilungsförderndes, sondern auch ein umweltfreundliches Gebäude zu schaffen.

Daten & Fakten

Maßnahmen / Überblick

Eltern-Kind-Zentrum mit 194 Betten 6 OP-Säle für Kinder und Augenmedizin, Intensivmedizin, Neonatologie und Pädiatrie, Notfallmedizin, Chirurgie, Herzkatheterlabor, 1 MRT, Tagesklinik, Psychosomatik, Sozialpädiatrisches Zentrum, Humangenetik, Entbindung, Wöchnerinnen & Pränataldiagnostik

Bauliche Kennzahlen

Bruttogeschossfläche: ca. 35.000 m²

Nutzfläche: ca. 16.000 m²

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