Nahmobilitätskonzept für Münchner Stadtbezirk Allach-Untermenzing

Nahmobilitätskonzept für Münchner Stadtbezirk Allach-Untermenzing

Aufbau des Standes für die Vor-Ort-Beteiligung in Allach-Untermenzing.

Veröffentlicht am: 02/06/2025

Sweco wurde von der Stadt München damit beauftragt, ein Nahmobilitätskonzept für den Münchner Stadtbezirk Allach-Untermenzing zu erarbeiten. In einem anderthalbjährigen Prozess soll ein nachhaltiges und sicheres Mobilitätskonzept für Fußgänger*innen, Radfahrer*innen und Nutzer*innen des öffentlichen Nahverkehrs entwickelt werden, das die Mobilitätsbedürfnisse des Stadtteils erfasst und strategisch weiterentwickelt. Ziel ist es, den Alltag der Menschen vor Ort durch eine verbesserte Nahmobilität zu erleichtern und die Lebensqualität im Stadtbezirk zu erhöhen. Mit dem Start der ersten Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung wurde jetzt ein wichtiger Meilenstein erreicht.

Verkehrswende: umweltfreundliche Nahmobilität

Der Stadtbezirk Allach-Untermenzing gehört zu den am schnellsten wachsenden Gebieten in München und ist durch hohes Bevölkerungswachstum und zugleich dörfliche Strukturen gekennzeichnet. Dies führt zu besonderen verkehrlichen Herausforderungen, die durch das Nahmobilitätskonzept adressiert werden sollen. Mit Nahmobilität sind alltägliche Wege gemeint, etwa zum Einkaufen, zur Schule oder zur Arbeit, die im Sinne der Verkehrswende einfach, sicher und umweltfreundlich zurückgelegt werden sollen.

Aktive Bürgerbeteiligung für ein erfolgreiches Nahmobilitätskonzept

„Besonders wichtig ist uns die aktive Einbindung der Menschen vor Ort, sowohl online als auch analog. In Zusammenarbeit mit den Bürger*innen können wir nicht nur kreative Lösungen entwickeln, sondern auch die Akzeptanz der geplanten Maßnahmen steigern. Die Kombination von Öffentlichkeitsbeteiligung und fachlicher Konzepterstellung ist der Schlüssel zu einem erfolgreichen Nahmobilitätskonzept.“

Dominik Ruof, Projektleiter bei Sweco in München.

Zunächst wird das aktuelle Verkehrsgeschehen detailliert erfasst – einschließlich Fuß- und Radwegen, ÖPNV-Schnittstellen, Kfz-Verkehren und Anbindungen an benachbarte Stadtteile. Erreichbarkeitsanalysen bewerten die Zugänglichkeit zentraler Einrichtungen, Einkaufszentren und Arbeitsstätten für den Fuß- und Radverkehr sowie den ÖPNV. Darauf folgt eine datenbasierte Analyse der Nahmobilitätsdefizite, ergänzt durch umfangreiche Vor-Ort-Begehungen. Die Bürger*innen haben die Möglichkeit, sich über die städtische Online-Plattform und zusätzliche Präsenzveranstaltungen zu beteiligen und direkte Rückmeldungen zu geben.

Gemeinsam mit unterschiedlichen Stakeholder*innen werden bedarfsorientierte Ziele definiert und ein strategisches Konzept entwickelt, das auf identifizierte Herausforderungen und Bedürfnisse eingeht. Abschließend folgen priorisierte Handlungsempfehlungen mit Umsetzungsstrategie und Grobkostenschätzung zur Realisierung der geplanten Maßnahmen.

Die erste Beteiligungsphase startete im Mai 2025 mit einem digitalen Kartendialog sowie einem Infostand auf dem Allacher Wochenmarkt. Weitere Beteiligungsmöglichkeiten folgen im Herbst. Das finale Nahmobilitätskonzept wird 2026 vorgestellt.

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