Sweco plant neue Verkehrsknotenpunktlösung für A281 / B6

Veröffentlicht am: 09/07/2025

Beitrag zur Verbesserung der Mobilität in Bremen

Sweco wurde mit einer umfassenden Machbarkeitsuntersuchung für den Verkehrsknotenpunkt B6 Oldenburger Straße / Carl-Francke-Straße / A281 / Neuenlander Straße in Bremen beauftragt. Das Projekt zielt darauf ab, die defizitären Verkehrsbedingungen im Stadtteil Woltmershausen im Zuge der städtebaulichen Entwicklung des Tabakquartiers und des Spurwerks zu verbessern. Denn die bisherige Knotenpunktform stellt eine komplexe Sonderlösung dar. Von möglichen 16 Fahrbeziehungen sind nur 5 befahrbar.

Die A281 ist von zentraler Bedeutung für die Stadt Bremen, da sie eine Schlüsselrolle bei der Verknüpfung der überregionalen Verkehrsnetze mit den innerstädtischen Verkehrsstrukturen spielt. Insbesondere die Verbindung von Süden kommend über die A281 zur B6 und weiter zur Innenstadt ist für die Verkehrsinfrastruktur und die Erreichbarkeit von Woltmershausen und angrenzenden Stadtteilen entscheidend. In den Spitzenstunden kommt es im Knotenpunktbereich regelmäßig zu kritischen Rückstauereignissen.

Durch die neu herzustellenden Fahrbeziehungen im Knotenpunkt sollen die Verkehrsflüsse optimiert und eine bessere Erreichbarkeit sowohl für lokale als auch überregionale Verkehre gewährleistet werden.

Sweco wird bzgl. Linienführung und Querschnittsaufteilung verschiedene Ausbauvarianten entwickeln und mittels einer multikriteriellen Bewertungsmatrix eine Vorzugsvariante ermitteln. Die Varianten umfassen einerseits den kurzfristig umsetzbaren Umbau als Teilknoten sowie andererseits zum Vollknoten. Hierfür sind umfassende Anpassungen an der komplexen Lichtsignalsteuerung sowie eine Mikrosimulation zur fundierten Nachweisführung der Leistungsfähigkeiten der Ausbauvarianten für den Prognosehorizont 2050 durchzuführen.

Die Projektleitung unter Kerstin Büttelmann und Jasper Püschel erklären: “

Die Verbesserung der Verkehrssituation am Knotenpunkt B6 Oldenburger Straße ist ein entscheidender Schritt zur nachhaltigen Entwicklung des Stadtteils Woltmershausen. Mit unserer geplanten Lösung wollen wir die Erreichbarkeit für alle Verkehrsteilnehmenden deutlich verbessern und gleichzeitig den Verkehrsfluss leistungsfähig gestalten.“

Die Planungen sollen bis Ende 2025 abgeschlossen sein, so dass die ermittelte Vorzugsvariante vertiefend geplant werden kann.

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