Wege zur Kreislaufwirtschaft - Eine Vision für den urbanen Wandel

”Nehmen, herstellen, nutzen, entsorgen“ - dieser lineare Ansatz dominiert auch in der Baubranche und schädigt die Umwelt. Die daraus entstandenen Klimakosten sind hoch, nicht nachhaltig und resultieren häufig in einer homogenen urbanen Umgebung. Der Bausektor hat hierbei einen höheren CO2-Ausstoß (9 % weltweit durch die Baustoffherstellung) als Luft- und Seeverkehr gemeinsam (2 % der gesamten CO2-Emissionen).

Dieser Artikel beschreibt mögliche Maßnahmen der Kreislaufwirtschaft, um die Folgen des Klimawandels zu vermeiden und zu bewältigen. Er erläutert außerdem die ästhetische Wirkung solcher Maßnahmen, also wie zirkuläres Design dazu beiträgt, einzigartige Stadtlandschaften für alle zu schaffen.

Zirkularität bedeutet, dass Ressourcen möglichst lang in einem wirtschaftlichen und funktionalen Kreislauf verbleiben sollten. Abfall ist nicht Bestandteil dieses Ansatzes, da alle Materialien als Ressource gelten.

Laut den Vereinten Nationen müssen die Emissionen von 2020 bis 2030 um 7,6 % pro Jahr gesenkt werden, um die globale Erwärmung auf 1,5 °C zu begrenzen.

Zahlen von 2018 zeigen, dass der CO2-Ausstoß der Baustoffherstellung deutlich höher ist als das Emissionsaufkommen von Luft- und Seeverkehr gemeinsam.

Den vollständigen Artikel in englischer Sprache finden Sie hier, eine deutsche Kurzfassung hier.